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Sechs Monate Sommersaison sind das Ziel

Bei einem touristischen Gipfeltreffen von Politik, Kärnten Werbung und Wirtschaftskammer steckten heute LR Schuschnig, KW-GF Kresse und Spartenobmann Hinterleitner die Themen für den Kärntner Tourismustag am 7. November ab. 

Der Kärntner Tourismustag fällt in eine überaus spannende Phase: Fünf Jahre in Folge verzeichnet der heimische Sommertourismus Zuwächse.
© WKK/fritzpress Bei einem touristischen Gipfeltreffen von Politik, Kärnten Werbung und Wirt-schaftskammer steckten heute LR Schuschnig, KW-GF Kresse und Spartenobmann Hinterleitner die Themen für den Kärntner Tourismustag am 7. November ab.

„Visionen für einen nachhaltigen Tourismus“ lautet das Motto des größten Netzwerktreffens der Kärntner Tourismuswirtschaft, das am 7. November um 14.00 Uhr im Casineum Velden beginnt. Die Chancen der nachhaltigen Ausrichtung des Lebensstandortes für den Tourismus zeigt der Volkswirt und Zukunftsforscher Fred Luks auf, während der Tourismus-Vordenker Jon Christoph Berndt den Erfolgsfaktor Mensch analysiert und darüber erzählt, wie Mitarbeiter als Markenbotschafter die Gästeherzen im Sturm erobern.  

Schuschnig: „Investitionen sind entscheidend!“

Der Kärntner Tourismustag fällt in eine überaus spannende Phase: Fünf Jahre in Folge verzeichnet der heimische Sommertourismus Zuwächse. Dabei geht es laut Kärnten Werbung-Geschäftsführer Christian Kresse allerdings nicht nur allein um Nächtigungszahlen, sondern auch um andere wichtige Faktoren wie die Wertschöpfung, die Beschäftigung oder die Investitionen. Damit diese positive Entwicklung anhält, müssen die Rahmenbedingungen stimmen, die WK-Spartenobmann Helmut Hinterleitner heute bei einem gemeinsamen Pressegespräch skizzierte: Senkung der Lohnnebenkosten, steuerliche Erleichterungen bei der Betriebsübergabe, Anpassung der Abschreibung – so lauten die dringendsten Forderungen an die Bundespolitik. Die AfA muss repariert werden, unterstützt auch Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig: „Die überlange Abschreibungsdauer belastet investitionsintensive Branchen wie den Tourismus – aber Investitionen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit!“

Herbstferien nutzen

Um die geht es auch bei Schuschnigs Initiative, Leuchtturmprojekte in Kärnten in den kommenden fünf Jahren mit jeweils einer Million Euro zu fördern: 16 Einreichungen liegen für das erste Jahr vor, eine Jury wird entscheiden. Mit Blick auf die 2020 erstmals stattfindenden allgemeinen Herbstferien unterstützt Schuschnig im Sinne der Saisonverlängerung die Kärnten Werbung mit 250.000 Euro aus dem Tourismusreferat. Seine Vorstellung: „Wir müssen Anreize für das Offenhalten schaffen.“

Advent als Vorbild

Eine Strategie, die auch KW-Chef Kresse verfolgt: Die zehn attraktivsten Regionalprojekte für die seit Jahrzehnten diskutierte Stärkung der „Schultersaisonen“ werden mit einer Herbst-Marktoffensive 2020 beworben. Kresse: „Vor 25 Jahren war das Verhältnis der Hauptsaison im Juli und August zur Vor-und Nachsaison - Mai, Juni, September, Oktober – 70:30. Vor drei Jahren lautete es 60:40, und 2025 wollen wir den Ausgleich erreichen – selbstverständlich ohne Nächtigungen in der Hauptsaison zu verlieren.“ Das Selbstbewusstsein für die Vision einer sechs Monate dauernde Sommersaison in Kärnten nimmt Kresse aus der Erfahrung mit den Adventmärkten: „Als wir vor Jahren das Thema Advent begonnen haben, wurden wir auch belächelt. Heute haben viele Regionen von den Seen bis zur Petzen ihre eigenen Angebote entwickelt und profitieren von dieser zusätzlichen Wertschöpfung nicht nur durch Übernachtungen, sondern auch von zahlreichen Tagesgästen.“

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