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Russwurm: "Erfolg hat viel mit richtigem Denken zu tun"

Erfolg und soziales Engagement verbindet viel. Die promovierten Medizinerin, Autorin und Moderatorin Vera Russwurm ist am Mittwoch 5. April bei der Casinos Austria Ladies Lounge zu Gast. Dort spricht sie ab 18 Uhr über soziales Engagement und signiert ihr neues Buch. Wir haben bereits vorab mit ihr gesprochen.

© KK/Manfred Baumann Moderatorin Vera Russwurm meint: "Freude ist im Leben wichtig - auch bei sozialem Engagement."

Neben den hohen Qualitätsansprüchen, was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Vera Russwurm: In erster Linie ist es sicher die Art, wie man denkt. Diese kann einem zum Erfolg führen. Man soll von vornhinein nie die Negativfaktoren überbewerten, sondern an das Positive glauben. Und nie so viel arbeiten, dass man sich wirklich und dauerhaft stresst. Das Leben soll Spaß machen und ein gewisses Maß an Leichtigkeit sollte dabei sein.

Gilt das auch für das soziale Engagement?

Ja, Sie sollten darauf achten, was Ihnen selber gut tut oder Ihnen Freude bereitet. Die Freude ist im Leben wichtig. Niemand soll im Leben irgendetwas machen, wobei er sich überwinden muss. Es gibt so viele Bereiche, in denen man sich sozial einbringen kann. Man muss nur mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen. Und wenn man gar nichts machen möchte, kann man einfach nur Geld spenden. Das ist auch viel wert.

Welche Bedeutung hat soziales Engagement?

Von den Rahmenbedingungen her hat sich viel getan. Für Unternehmen ist es nicht so belastend, weil sie vieles von der Steuer absetzen können. Aber unabhängig davon, dürfen wir nicht vergessen, dass ohne das soziale Engagement der vielen Menschen Österreich in dieser Form gar nicht funktionieren würde. Die Freiwilligenarbeit, egal ob bei der Feuerwehr oder im Gesundheitsbereich, ist jedem hoch anzurechnen.

Wo könnte die Wirtschaft stärker soziale Verantwortung zeigen?

Sozial heißt für mich, die Gesellschaft im Gesamten zu sehen und für unsere Nachkommen einen Planeten mit weniger Problemen zu hinterlassen. Allein in Sachen Klimawandel könnte jedes Unternehmen viel tun, speziell der Handel. Zum Beispiel darauf schauen, dass sich die Transportwege verkürzen und lieber auf
lokale Produzenten zurückgreifen. Der Effekt, wenn jeder so denken würde, sollte nicht unterschätzt werden.

Sie sind Botschafterin des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Wie schaffen Sie das alles zeitlich?

Die Zeit, die man sich für etwas nimmt, ist immer eine Frage der Priorität. Soziales Engagement ist oft kein Aufwand. Da geht man einmal weniger ins Kino. Für das Früherkennungsprogramm engagiere ich mich, weil es vor vielen Jahren in unserer Familie einen Fall gegeben hat, der Gott sei Dank gut ausgegangen ist. Wenn durch das Früh­erkennungsprogramm auch nur eine Frau dazu gebracht wird, sich rechtzeitig untersuchen zu lassen, um Schlimmeres zu verhindern, haben wir viel erreicht.

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