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Runder Tisch zu prekärer Markt- und Volksfestsituation

Nach der Absage großer Traditionsmärkte sehen sich viele Betriebe in ihrer Existenz gefährdet. Deshalb lud die Wirtschaftskammer zum Runden Tisch, um Alternativlösungen zu finden. 

Volksfest
© (c)AdobeStock/hailey_copter
Die Absage des Villacher Kirchtags, Bleiburger Wiesenmarkts, St. Veiter Wiesenmarkts und Wolfsberger Kolomonimarkts hat Schausteller, Marktfieranten und Wirte hart getroffen. Mangelndes Engagement der regionalen Politik wurde aus Unternehmersicht geortet; zu strenge Auflagen seien der Grund, hieß es aus Organisatorenkreisen. Vor allem Markus Malle, Vorsitzender der Fachvertretung der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, der auch die Schausteller vertritt, wollte sich mit dieser Pattstellung nicht zufriedengeben und lud die Vertreter beider Seiten zu einem Treffen, um gemeinsam akzeptable Alternativen für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die betroffenen Betriebe zu finden. Der erste Runde Tisch war gekennzeichnet von gegenseitigem Verständnis, einem positiven Miteinander sowie der Bereitschaft der Gemeinden, sich für Alternativlösungen einzusetzen.

Besonders die Berufsgruppe der Schausteller hat die Coronakrise vor eine existenzbedrohende Situation gestellt und die Absage der Märkte hat die Lage nochmals verschärft. „Unsere Betriebe haben in den letzten eineinhalb Jahren nahezu keinen Umsatz generieren können. Mit dem Runden Tisch wollten wir erreichen, schon jetzt Wege zu finden, um Planungssicherheit für das nächste Jahr sicherzustellen“, berichtet Malle.

Wenn die Durchführung großer Märkte nicht möglich sei, brauche es für die Branche eine Lösung. Bei den Gesprächen wurden auch kurzfriste Alternativen durch die Zurverfügungstellung von Ersatzflächen diskutiert, damit die Schausteller ihrem Gewerbe nachgehen können. Generell verlief der erste Runde Tisch äußerst produktiv und ein weiteres Treffen wurde bereits vereinbart. „Speziell, um die Rahmenbedingungen für nächstes Jahr abzustecken. Märkte und Volksfeste sind nicht nur für unsere Betriebe enorm wichtig, sondern auch für die Bevölkerung. Sie gehören zu unserer Identität“, ist Markus Malle überzeugt!

Teilnehmer des Runden Tischs:
Ing. Gerhard Altziebler, Bgm., 3. Präsident Kärntner Gemeindebund, Mag.a Alexandra Burgstaller, Stadtgemeinde Villach, Abt. Finanzen und Wirtschaft, Mag. Markus Malle, Vorsitzender der Fachvertretung Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, Wirtschaftskammer Kärnten, Jürgen Mandl, MBA, Präsident Wirtschaftskammer Kärnten, Prof. Arthur Ottowitz, Stadtgemeinde Bleiburg, Marktwesen, Mag.a Angelika Plösch, Geschäftsführerin der Fachvertretung Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, Wirtschaftskammer Kärnten, Monika Pötscher, Fachvertretung Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, Wirtschaftskammer Kärnten, Silvia Radaelli, 1. Vizebgm., Stadtgemeinde St. Veit/Glan, Referat Märkte, Eva Schatz, Stadtgemeinde Wolfsberg, Stadtmarketing, Paul Stöckl, Stadtgemeinde Bleiburg, Veranstaltungsrecht, Christian Stückler, STR Stadtgemeinde Wolfsberg, Günther Vallant, Bgm., 1. Präsident Kärntner Gemeindebund 

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