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Rampenlicht an für 65 Kärntner Schulen

Zum 5-jährigen Jubiläum verliehen Landeshauptmann Peter Kaiser und WK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner heute an 65 Schulen die TAZ-Diplome und sind sich einig: "Nur mit dem richtigen Job sind die Jugendlichen von heute glückliche, motivierte Mitarbeiter von morgen, die für Wohlstand in unserem Land sorgen."

Für das Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) ist das heute ein ereignisreicher Tag. Zum einen wurden die Diplome an jene 65 Direktorinnen und Direktoren verliehen, deren Schüler den Testparcours im heurigen Jahr absolvierten. Zum anderen nutzte man gleich die Gelegenheit, um das 5-jährige Bestehen des TAZ zu feiern. "Eine Erfolgsgeschichte, die richtungsweisend für die Zukunft Kärntens und ein Role-Model in ganz Europa ist!" - so eröffnete WIFI-Geschäftsführer Andreas Görgei seine Moderation und führte gewohnt professionell und humorvoll durch die Veranstaltung.

5 Jahre TAZ: Eine Erfolgsgeschichte dank der guten Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen! Foto: WKK/TAZ/fritzpress
5 Jahre TAZ: Eine Erfolgsgeschichte dank der guten Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen! Foto: WKK/TAZ/fritzpress


Der Fachkräftemangel ist in Kärnten immer noch spürbar. Jugendliche haben zunehmend Probleme, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren und die für sie passende Ausbildung zu finden. Knapp 2.300 Lehrbetriebe bilden rund 7.000 Lehrlinge aus. Trotz der Vielfalt an Lehrberufen, entscheiden sich 60 Prozent für einen der Top-10-Berufe. Viele Lehrstellen bleiben deshalb unbesetzt. Seit Anfang 2012 versucht das TAZ des WIFI und der Wirtschaftskammer Kärnten diesen Trend zu stoppen und hilft mit einem Testparcours, dass junge Menschen anhand ihrer persönlichen Stärken den richtigen Berufsweg einschlagen können. Selbst in diesem Jahr werden wieder 3.300 Jugendliche aus über 65 Schulen die 30 Tests durchlaufen. Diese Zahl unterstreicht, wie wichtig es ist, in die Berufs- und Bildungsberatung zu investieren. Das sieht auch Landeshauptmann Peter Kaiser so und macht auf die große Verantwortung gegenüber den Schülern aufmerksam: "Wir müssen den Jugendlichen eine Perspektive geben, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse ausloten und ihnen die Richtung in eine zufriedenstellende berufliche Zukunft zeigen. Dafür ist das TAZ die beste Einrichtung und leistet hervorragende Arbeit." Der Kärntner Landeshauptmann lobte dabei auch die gute Zusammenarbeit der Sozialpartner mit den Bildungseinrichtungen und der Politik. "Ich weiß natürlich, dass es immer noch genug zu tun gibt. Sowohl auf die Wirtschaft als auch auf die Bildungseinrichtungen kommen durch die vermehrte Digitalisierung große Veränderungen zu. Lebensbegleitendes Lernen wird die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft sein", so Kaiser.

Wirtschaftskammervizepräsidentin Sylvia Gstättner erinnerte sich an ihre eigene Ausbildung und ist sich sicher, dass sie sich durch eine Institution wie dem TAZ "einige Umwege" erspart hätte. Für Gstättner ist speziell die Kooperation zwischen TAZ und Wirtschaft hervorzuheben: "Die Nachfrage nach Schülerinnen und Schülern, die an einer Lehre interessiert sind, und noch dazu den TAZ-Testparcours gemeistert haben, steigt stetig. Einige Kärntner Ausbildungsbetriebe beauftragen das TAZ mit der Überprüfung ihrer Lehrlingskandidaten. Zahlreiche Unternehmen legen großen Wert auf die Ergebnisse der potenziellen Lehrlinge und fordern die TAZ-Berichte aktiv ein. Die Diplome sind für Unternehmen ein aussagekräftiger Baustein für ihre Entscheidungsfindung."

Für Andreas Görgei sind ganz klar die Schulen der Schlüssel für eine erfolgreiche Berufsorientierung: "Jugendliche stellen sich Fragen wie 'Wie wird meine Zukunft aussehen?' - durch das TAZ wollen wir ihnen gemeinsam mit den Schulen eine Antwort geben." Damit diese gute Zusammenarbeit sichtbar wird, versorgte Görgei die anwesenden Direktorinnen und Direktoren mit Hammer und Nagel. "Immerhin soll das Anbringen des Diploms - also dem Gütesiegel der Berufsorientierung - nicht am Werkzeug scheitern", verrät der WIFI-Chef schmunzelnd. Das ist aber nicht das Einzige, das die Vertreter der Schulen mitnehmen: Die Testparcours-Guides überreichten ihnen  ein extra angefertigtes Erinnerungsstück zum 5-Jahres-Jubiläum, das mit Sicherheit einen Ehrenplatz in den Schulen findet.

Fakten:

Das TAZ - Test- und Ausbildungszentrum wurde 2012 von der Wirtschaftskammer Kärnten errichtet und wird vom WIFI Kärnten betrieben. Die Kosten der Errichtung teilten sich die Wirtschaftskammer und der Zukunftsfonds des Landes Kärnten. Das Test- und Ausbildungszentrum ist eine europaweit einzigartige Einrichtung, die zusammenführt, was zusammen passt: Betriebe und Jugendliche. Seit der Gründung haben mehr als 15.000 Kärntner Jugendliche den Testparcours, der aus 30 einzelnen Tests besteht, absolviert und ihre persönlichen Stärken als Entscheidungsgrundlage für ihre weitere Ausbildung kennengelernt. Auch heuer durchlaufen wieder 3.300 Schülerinnen und Schüler aus über 65 Kärntner Schulen den Parcours.

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