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„Borderbuster“ New Alpe Adria Network: Präsidentenkonferenz steckt Entwicklungspfade ab

Ganz im Zeichen der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie stand auch das Treffen der Präsidenten der Wirtschafts-, Handels- und Handwerkskammern aus dem Alpen-Adria-Raum am Freitag: Die Schaffung einer EU-Makro-Region Alpen-Adria sowie konkrete Infrastrukturprojekte sollen den Weg in eine gemeinsame Zukunft in Frieden und Wohlstand ebnen.

WKK-Präsident Jürgen Mandl und Meinrad Höfferer, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU
© WKK/KK
Statt wie geplant im Städtchen Görz/Gorizia/Nova Gorica, einem geschichtsträchtigen Ort der Überwindung von Grenzen innerhalb des Alpen-Adria-Raums, fand die Präsidentenkonferenz allerdings im Internet statt – ein Symbol für die gemeinsamen Herausforderungen, denen die Wirtschaft der Partnerregionen durch die Coronakrise ausgesetzt ist. Zuletzt waren die Präsidenten des New Alpe Adria Network – eines Zusammenschlusses der Wirtschafts-, Handels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern aus Kärnten, der Steiermark, Slowenien, Friaul-Julisch Venetien, dem Veneto, Istrien und Primorje-Gorski Kotar im Februar 2019 in Graz zusammengekommen, beim diesjährigen Folgetreffen wurde nun der Folgepfad zum großen Ziel abgesteckt: der Schaffung einer EU-Makroregion Alpen-Adria nach dem Vorbild der EU-Donauraumstrategie. Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, die das Generalsekretariat der NAAN bildet: „Man darf nicht übersehen, dass wir – wie schon öfter in unserer wechselhaften gemeinsamen Geschichte - auch heute vor einer großen wirtschaftlichen Bewährungsprobe stehen. Aber wir sind acht Millionen Menschen mit vier Sprachen und einem Ziel: Aus der Geschichte zu lernen und gemeinsam eine gute Zukunft zu gestalten.“

So erneuerten die Präsidenten einhellig ihr Bekenntnis dazu, am Langfristziel einer EU-Makro-Region Alpen-Adria festgehalten. In der Förderperiode 2021-2027 wird sich das Netzwerk als Konsortium mit Partnern aus vier Ländern insbesondere in bestehenden transnationalen Programmen für kofinanzierte EU-Projekte einbringen. Vorrangige Themenbereiche sind grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Digitalisierung, Logistik sowie Bildung und Tourismus. Zielgruppe sind primär KMUs.

Ein weiterer Schwerpunkt des virtuellen Treffens war die Entwicklung und Anpassung wichtiger Infrastruktureinrichtungen. So stehen im Bereich Logistik die beiden Korridore der Baltisch-Adriatischen-Achse sowie die Pyhrn-Schober-Tauern-Achse weiter im Fokus. Beide Alpentransversalen sollen auf Basis ihrer Bedeutung für die Wirtschaft im Alpen-Adria-Raum vorangetrieben und weiterentwickelt werden. Robert Brugger, Geschäftsführer des Internationalisierungscenter Steiermark (ICS): „Regionsübergreifende Herausforderungen verlangen nach gemeinsamen Antworten.“

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 beschlossen die Präsidenten, die ohnehin schon starken grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen den NAAN-Kammern weiter zu intensivieren. Neben zusätzlichen Service-Formaten (virtuellen B2B-Börsen, kleineren Wirtschaftsmissionen als „Schnellbooten“ im Alpen-Adria-Raum etc.) finden in schnellerem Rhythmus Abstimmungen unter den NAAN-Partnern statt, um Einschätzungen der aktuellen Situation und regionsspezifische Informationen austauschen sowie Reaktionen und Service-Angebote abstimmen zu können. Meinrad Höfferer, stellvertretender Kärntner Kammerdirektor und Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU, die als NAAN-Koordinationsstelle fungiert: „In einer Welt nach Corona wird die nachbarschaftliche Zusammenarbeit einen noch höheren Stellenwert haben als davor. Diese besondere Verbundenheit macht unsere Region zwischen Alpen und Adria zur Heimat und zum Hoffnungsraum für uns alle.“

Alle Details und weitere Informationen finden Sie unter alpe-adria-network.com.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Außenwirtschaft
MMag. Dr. Meinrad Höfferer
T 05 90 90 4-750
meinrad.hoefferer@wkk.or.at

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