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WK appelliert an Gemeinden: "Open-Air-Gastronomie als Chance für Innenstädte"

Von Ganzjahres-Gastgärten profitieren alle Beteiligten: So könnte man nicht nur die gebeutelte Gastro-Branche unterstützen, sondern auch die Innenstädte und das soziale Leben "am Leben erhalten".

Wir fordern deshalb die Möglichkeit, Gastgärten auch in den Herbst- und Wintermonaten zu betreiben. Dafür braucht es eine Anpassung der gesetzlichen Vorgaben.
© pixabay/StockSnap
Österreichweit wurden nun die Corona-Maßnahmen verschärft, obwohl Kärnten konstant niedrige Infektionszahlen vorweisen kann. Das zeigt vor allem eines: Für Gastronomen und viele andere Betriebe gibt es keine Planungssicherheit. Es ist nicht abzusehen, wie sich die Herbst- und Wintersaison entwickeln wird. Das sorgt nicht nur bei den Unternehmern für Unsicherheit, sondern auch bei Gästen.

„Wir befürchten weitere Umsatzrückgänge“, bringt es Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie, auf den Punkt. Für die Branche sei dies eine Katastrophe: Viele Betriebe stehen bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand. Die Umsatzverluste aus den Lockdown-Monaten konnten trotz der guten Sommersaison nicht wieder aufgeholt werden. „Wenn wir unsere Kärntner Wirtshauskultur nicht aufs Spiel setzen wollen, muss jetzt alles getan werden, um die Betriebe zu unterstützen.“ Eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit dafür wäre eine neue Form der Open-Air-Gastronomie. Viele Gäste haben bereits signalisiert, dass sie ein solches Angebot gerne annehmen würden. „Wir fordern deshalb die Möglichkeit, Gastgärten auch in den Herbst- und Wintermonaten zu betreiben. Dafür braucht es eine Anpassung der gesetzlichen Vorgaben. Hier sind nun Kärntens Städte und Gemeinden gefordert“, sagt der Wirtesprecher.

Politik muss rasch handeln

Von einer solchen Neuregelung würde die gesamte Innenstadt profitieren, ist Max Habenicht, Obmann der WK-Bezirksstelle Klagenfurt, überzeugt: „Eine solche lockere Form der Bewirtung würde die Innenstadt auch in den Wintermonaten deutlich aufwerten. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um die Menschen zu einem Besuch der Innenstadt zu motivieren. Denn auch für die Händler könnten die nächsten Monate wieder schwierig werden. Deshalb unser Appell an die Politik: Schafft die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür.“ Die Zeit dränge jedenfalls. „Um eine Verlagerung des Gästeaufkommens vom Innen- in den Außenbereich auch in den Herbst- und Wintermonaten zu ermöglichen, müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den Städten und Gemeinden angepasst werden“, so Habenicht. Er hofft auf eine flotte Abwicklung der notwendigen Beschlüsse in Klagenfurt und Villach – und die dadurch entstehende Vorbildwirkung auf Kärntens Bezirksstädte und Gemeinden.

Infektionszahlen weiter niedrig halten

Durch die Ermöglichung der Ganzjahres-Gastgärten würde die Politik insgesamt auch dazu beitragen, die Infektionszahlen weiter niedrig zu halten. Denn das Verlagern des Gästeaufkommens in den Außenbereich führt auch zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen. „Unser gemeinsames großes Ziel ist es, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Deshalb ist jede Maßnahme, die zur Verhinderung von Infektionsclustern und weiteren Ansteckungen beiträgt, zu begrüßen. Für die Branche wäre es wirtschaftlich untragbar, wieder für Wochen oder Monate schließen zu müssen. Das würde die heimische Gastronomieszene nicht nur erschüttern, sondern wäre das Ende für viele Betriebe“, betont Stefan Sternad.

Zusätzlich wird die Politik ersucht, auch in der Wintersaison die Gastgartengebühren zu erlassen oder zu reduzieren. „Die Unterstützung der Gemeinden ist für unsere Betriebe jetzt wichtiger denn je. Die kommenden Monate werden für viele Gastronomen entscheidend für ihre weitere berufliche Existenz sein“, betont Sternad. Der Faktor „Platz“ spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Die Städte und Gemeinden werden vom Fachgruppenobmann gebeten, weiterhin ein großzügiges Ausdehnen der Sessel und Tische im Gastgarten zu ermöglichen, um die nötigen Abstände einhalten zu können.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Gastronomie
Mag. Guntram Jilka
05 90 90 4-610

guntram.jilka@wkk.or.at

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