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Veranstaltungswirtschaft: „Ohne Startbonus haben wir keine Chance“

Seit zwei Jahren ist die Veranstaltungswirtschaft von Beschränkungen und Berufsverboten betroffen. Bis wieder Umsätze erwirtschaftet werden, wird es Monate – oder zumindest Wochen - dauern. Dringende Unterstützung wird gefordert.

Rettungsschirm, Verstaltungswirtschaft, Unterstützung
© stock.adobe.com
Kärntens Veranstaltungswirtschaft atmet auf: Seit 5. März sind Veranstaltungen wieder erlaubt. Gleichzeitig steht die Branche aber vor großen Herausforderungen. „Seit zwei Jahren ist die Veranstaltungswirtschaft von Beschränkungen und Berufsverboten betroffen. Die Betriebe jetzt wieder hochzufahren, ist nicht nur ein Kraftakt, sondern mit großem finanziellem Aufwand verbunden“, sagt Hannes Dopler, Sprecher des Kärntner Beirats für die Veranstaltungswirtschaft in der Wirtschaftskammer Kärnten.

Während es noch Wochen oder Monate dauern wird, bis Umsätze erwirtschaftet werden können, beginnen die Fixkosten bereits jetzt zu laufen: Mitarbeiter sind einzustellen und zu entlohnen, Fahrzeuge wieder anzumelden, unterschiedlichste Materialien einzukaufen, Versicherungsbeiträge und Mietkosten zu entrichten. Dazu kommen die Rückzahlungen für Überbrückungskredite, die zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer in Anspruch nehmen mussten. „Diese Situation setzt unsere Branche massiv unter Druck. Viele Kollegen berichten, dass es für sie kaum möglich ist, wieder neu durchzustarten. Das Wiederhochfahren kostet enorm viel Geld, aber die Reserven sind aufgebraucht“, bringt es Dopler auf den Punkt. Insgesamt hätte die Veranstaltungswirtschaft eine wesentlich längere Vorlaufzeit gebraucht. „Auf Knopfdruck zu öffnen, das funktioniert in unserer Branche nicht. Wir arbeiten mit langen Planungsphasen.“

Forderung nach branchenspezifischer Lösung

Um der heimischen Veranstaltungswirtschaft die Chance auf einen gelungenen Neustart zu geben, wird nun ein Startbonus gefordert. Dopler: „Wichtig wäre eine branchenspezifische Lösung. Einerseits benötigen wir die Verlängerung der Kurzarbeit um zumindest zwei bis drei Monate. Andererseits wird es nicht ohne finanziellen Zuschuss wie Umsatzbonus oder Fixkostenzuschuss gehen.“ Sonst drohe vielen Betrieben das Aus – und davon wären auch viele Zulieferer und Mitarbeiter betroffen.

Um auf die bedrohliche Situation für die Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen, hat der WK-Beirat nun ein Erfolgsvideo neu aufgelegt: Der als „Matratzen-Video“ bekannt gewordene Clip der Kärntner Veranstaltungswirtschaft wird nun in umgekehrter Reihenfolge gezeigt. Man sieht also nicht, wie die Matratzen umfallen, sondern wie sie wieder aufstehen. Doch es dauert, bis die letzte Matratze wieder aufgerichtet ist – und ebenso lange dauert es auch für die Veranstaltungswirtschaft, bis wieder alle Betriebe hochfahren können.

Das „Matratzen-Video“ erreichte im Vorjahr 1,5 Millionen Menschen. Auch die Medien griffen das Thema auf: In ORF, Puls4, ServusTV und KT1 wurde darüber ebenso berichtet wie in der Kleinen Zeitung und Kronen Zeitung sowie auf Online-Plattformen. „Wir hoffen, dass die Medien sich auch diesmal für dieses Thema interessieren. Ohne Unterstützung droht vielen Firmen auf den letzten Metern die Luft auszugehen“, warnt Hannes Dopler.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Beirat der Kärntner Veranstaltungswirtschaft
Mag. Markus Polka
T 05 90 90 4-271
E markus.polka@wkk.or.at

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