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Österreich zum Gründerland Nr. 1 in Europa machen!

50.000 Neugründungen und 100.000 Arbeitsplätze erwartet Staatsekretär Mahrer bis 2020 von der heute in Kärnten vorgestellten Gründerlandstrategie.

Mit 40 konkreten Maßnahmen in fünf Handlungsfeldern will Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, gemeinsam mit allen neun Bundesländern eine neue Gründerzeit anbrechen lassen. "Wir wollen Österreich zurück an die Spitze bringen. Deswegen haben wir gemeinsam mit allen Bundesländern und der gesamten Gründerszene eine Strategie erarbeitet, wie wir Österreich zum Gründerland Nr. 1 in Europa machen. Bis 2020 wollen wir 50.000 Neugründungen und 100.000 Arbeitsplätze in Österreich schaffen", so Mahrer heute Mittag bei der Präsentation seiner Initiative in Klagenfurt.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, Staatssekretär Harald Mahrer und Landesrat Christian Benger bereiten den Weg für Neugründungen in Kärnten.
Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, Staatssekretär Harald Mahrer und Landesrat Christian Benger bereiten den Weg für Neugründungen in Kärnten. Foto: fritzpress

Beste Voraussetzungen in Kärnten
Sechs von zehn Euro verdiene Österreich im Export, wobei die Innovationskraft entscheidend sei, unterstrich Mahrer: "Sie kommt vorwiegend aus neuen Betrieben, von Unternehmensgründern und Ausgründungen der Universitäten. Dabei hat auch Kärnten beste Ausgangsvoraussetzungen." Für Kärnten bedeute das 7.000 zusätzliche Arbeitsplätze durch 3.500 Neugründungen in den nächsten fünf Jahren. "Start-ups sind die Problemlöser der Zukunft und für unsere Wirtschaft das Um und Auf. Der Bund unterstützt sie daher mit rund 270 Mio. Euro pro Jahr, davon entfallen auf die Kärntner Start-ups rund 20 Mio. Euro", so Mahrer. Österreichweit fördert der Bund die Unternehmen mit mehr als 1,35 Milliarden Euro. Kärnten erhält in Summe rund 90 Millionen Euro durch aws und FFG.

Das Maßnahmenbündel reicht von neuen Instrumenten zur Steigerung der Innovationsaktivitäten bzw. des Wissenstransfers an den Universitäten und Forschungseinrichtungen durch Spin-offs, über neue Tools zur Verbesserung der Finanzierung wie zum Beispiel ein Börse-Wachstumsprojekt, bis hin zur dichteren nationalen und internationalen Vernetzung der Gründer-, Start-up- und Innovations-Landschaft bzw. hin zum Abbau bürokratischer Hürden im Gründungsprozess.

"Startup Live"-Wochenende
Diese Gründerlandstrategie sei die perfekte Ergänzung der zahlreichen Maßnahmen für Startups in Kärnten, erklärte Wirtschaftslandesrat Christian Benger. In den vergangenen Monaten habe man bereits wichtige Akzente gesetzt wie das trilaterale "Startup Live"-Wochenende mit Gründern aus Kärnten, Slowenien und Italien oder ersten Schritten zur Internationalisierung durch einen Besuch in Berlin, dem mitteleuropäischen Zentrum der Startup-Szene. Weiters erwähnte Benger die Kreativprämie des Wirtschaftsreferates gemeinsam mit der Wirtschafts- und der Architektenkammer, die Gründern und Jungunternehmern die Professionalisierung ihrer Produktidee bis hin zu Marketing, Grafik etc. erleichtern soll.

Mit 2600 Neugründungen im Jahr 2014 und einem Plus von 2,5 Prozent rangiert Kärnten am zweiten Platz in der Bundesländerstatistik - für Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl eine Bestätigung für die Dynamik des Wirtschaftsstandortes. Besonders strich Mandl die Initiative Startup-Stayup und das Innolab in Kärnten heraus, das mittels hochqualifizierter Berater Innovationen von der Idee bis zur Produktreife begleitet. Mandl: "Mit unserem Gründerservice machen wir Lust aufs Gründen und nehmen den Gründern bürokratische Hürden soweit wie möglich ab, etwa mit der elektronischen Gewerbeanmeldung. Bund, Land und Wirtschaftskammer sind im Startup-Bereich eine Einheit, um einen wesentlichen Schritt nach vorn zu gehen."

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