th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

ÖHV-Studie: Kärntner Tourismus wehrt sich

Reißerisch, fragwürdig, nicht legitimiert: Tourismussprecher Hinterleitner verlangt Aussprache mit ÖHV-General Gratzer.

"Mit ihrer neuen Destinationsstudie ist die ÖHV endgültig auf dem Niveau manch fragwürdiger Gastrokritiker angelangt. Diesmal wird Kärnten durch den Kakao gezogen, damit der Boulevard von der Studie Notiz nimmt", weist Tourismus-Spartenobmann Helmut Hinterleitner die Aussagen zu Kärnten in der Studie auf das Schärfste zurück und hält dem entgegen: "4,5 Prozent Nächtigungsplus seit Anfang des Jahres, ein toller Sommer und eine richtige Aufbruchsstimmung im ganzen Land sprechen eine ganz andere Sprache. Aber der private Verein ÖHV patzt ein ganzes Bundesland und damit sogar seine eigenen Mitgliedsbetriebe an", wundert sich Hinterleitner.

Wie fragwürdig die Studie ist, zeigt allein die Tatsache, dass nur Hotelnächtigungen berücksichtigt wurden. So wurden beispielsweise Campingnächtigungen, die in Kärnten immerhin einen Anteil von rund 25 Prozent an den Gesamtnächtigungen ausmachen, völlig ignoriert. "Da kann man nicht mehr von einer Destinationsstudie sprechen. Die ÖHV hat keine Legitimation, für den gesamten Kärntner Tourismus zu sprechen, sie betreibt Etikettenschwindel übelster Sorte, mit dem die Bemühungen unserer Tourismusunternehmer pauschal diskreditiert werden."

Auf die leichte Schulter nehmen will Hinterleitner die Studie und die dadurch ausgelöste mediale Berichterstattung nicht: „Allein die Wortwahl ist rufschädigend: Wer Kärnten als Warnbeispiel bezeichnet, stuft unser Bundesland quasi auf Ramschniveau ab – mit unabsehbaren Folgen“. Derartige Äußerungen würden natürlich international genau beobachtet. Hinterleitner weiter: "Welche Partner werden mit uns noch zusammenarbeiten, welche Fluglinien Kärnten anfliegen wollen?"

Hinterleitner fordert daher den Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, Markus Gratzer, zu einer Aussprache auf: "Ich erwarte mir, dass die ÖHV in Zukunft mehr Verantwortungsbewusstsein zeigt und auf die reißerische Verbreitung von Halbwahrheiten verzichtet".

Unseren offenen Brief an die ÖHV finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Regina Först demonstrierte "Ausstrahlung und Charisma im Business"

Die Landesinnung der Friseure begrüßte am 20. September 2016 150 interessierte Unternehmer im Schloss Porcia beim Vortrag zum Thema "Werden Sie ein Magnet für Kunden und potenzielle Mitarbeiter". mehr

  • Presseaussendungen 2016

Kärntner Jungtouristiker löst Ticket zu den EuroSkills 2018

Matthias Achatz vom Hotel Schloss Seefels ist nicht nur seit kurzem Vizejuniorenstaatsmeister, sondern wird 2018 Österreich bei den Europameisterschaften in Budapest vertreten. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Gestiegene Preise: Nicht Hotellerie, sondern Regierung ist der Preistreiber!

"Ja, es stimmt: Unsere Preise sind im Durchschnitt um 4,8 Prozent gestiegen", sagt WK-Hotelleriesprecher Sigismund E. Moerisch, "aber den Unternehmern bleibt davon kein einziger Cent!" Grund für die Preiserhöhung ist vor allem die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsdienstleistungen von zehn auf 13 Prozent. mehr