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Nichts spricht gegen Herbstferien!

Die Einführung von Herbstferien wäre für alle Beteiligten – Schüler, Eltern, Lehrer und auch die Tourismuswirtschaft – ein absoluter Gewinn. Die öffentliche Diskussion zeigt ganz klar, dass der Großteil der Betroffenen dem Thema positiv gegenüber steht. 

Seit Tagen wird über die Einführung von Herbstferien diskutiert. Dabei hat sich vor allem eines gezeigt: Es gibt keine triftigen Gründe, die gegen Herbstferien sprechen würden. Einzelne Kritiker geben sich skeptisch, doch meist stecken dahinter Bedenken, die sich leicht entkräften lassen - wie die Sorge, dass es bei einer Neugestaltung der Ferienordnung zur Streichung von Ferientagen kommen könnte.

Auch das Argument des Landesschulrates Kärnten, durch die Einführung von Herbstferien könnte die Ökonomie über die Pädagogik gestellt werden, ist kaum nachvollziehbar. "Es geht hier nicht um die Frage der Über- oder Unterordnung, sondern um eine bessere Aufteilung der Ferien. Nicht nur die Betriebe wünschen sich ein Umdenken, sondern auch die Arbeiterkammer sowie viele Schüler, Eltern und Lehrer", betont Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie.

"Unsere Forderung wird von Studien und Expertisen von Schul- und Lernpsychologen unterstützt. Sie alle bestätigen den pädagogischen Wert von Herbstferien. Die Forderung nach Herbstferien hat also kein rein betriebswirtschaftliches Interesse, sondern wäre eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", sagt Moerisch. Durch die Einführung von Herbstferien könnten gleich mehrere wichtige Ziele erreicht werden, zählt er auf:
  1. Eine Belebung der Nachsaison;
  2. die Chance auf einen Herbst-Familienurlaub für Mitarbeiter, die im Tourismus beschäftigt sind, und Tourismusunternehmer (was für die Familien auch aus sozialer Sicht sehr wertvoll wäre) sowie
  3. eine Verschnaufpause im Herbst für Schüler und Lehrer.

Moerisch bekräftigt die Forderung der Kärntner Hotellerie nach einer Einführung von Herbstferien. "Wir brauchen dringend Anreize zur Belebung der Nachsaison. Es liegt an der Politik, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. In Zeiten von immer kürzerer Verweildauer der Gäste und internationaler Konkurrenz brauchen wir mehr denn je Impulse für den Tourismus", fordert er die Politik zum Handeln auf.

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