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„Comeback des Sports“: Nicht auf Freizeit- und Sportbetriebe vergessen

Kärntens Freizeit- und Sportbetriebe sind weiterhin im unfreiwilligen Winterschlaf. Fachgruppenobmann Andy Wankmüller fordert bei „Comeback des Sports“ die gleichzeitige Öffnung von gewerblichen und vereinsmäßigen Anbietern.

Das gestern vom Land Kärnten verkündigte „Comeback des Sports“ schürte Hoffnung bei Andy Wankmüller, Fachgruppenobmann der über 1000 Sport- und Freizeitbetriebe.
© AdobeStock/Joachim
Das gestern vom Land Kärnten verkündigte „Comeback des Sports“ schürte Hoffnung bei Andy Wankmüller, Fachgruppenobmann der über 1000 Sport- und Freizeitbetriebe: „Ich bin froh, dass endlich jemand den hohen Stellenwert von Bewegung erkennt, leider ist aber hauptsächlich die Rede von Vereinstätigkeiten. Die gewerblichen Sportbetriebe werden einmal mehr außen vor gelassen.“ Für Wankmüller kann das aber nur im Gleichklang geschehen, da man sich sonst von einer Wettbewerbsverzerrung betroffen sieht.

„Derzeit haben wir nahezu keinen Anhaltspunkt für eine Wiedereröffnung. Gastronomie und Hotellerie sind in aller Munde. Aber auch wir brauchen dringend eine Perspektive und einen ungefähren Zeitrahmen“, fordert Andy Wankmüller. Man erwarte sich von der Politik am Montag nach dem Treffen der Regierung mit den Landeshauptleuten eine klare Aussage über die Öffnungsszenarien. „Die Sport- und Freizeitbetriebe leisten einen wesentlichen Beitrag zur psychischen und physischen Gesundheit. Fitnessstudio, Kletterhalle, Tanzschule – das sind nur drei Beispiele von vielen. Die Menschen müssen endlich wieder die Freiheit haben, ihren Hobbys nachgehen zu können“, ist Wankmüller überzeugt und könnte sich auch „Eintrittstests“ gut vorstellen. „Mittlerweile ist das Testangebot recht umfangreich und ab März gibt es sogar kostenlose Selbsttest in Apotheken. Für mich wäre es durchaus denkbar, dass die Kunden – so wie beim Frisör – einen aktuellen negativen Antigen-Test mitbringen“, schlägt der Fachgruppenobmann und Tanzschulbesitzer vor.

Anerkennung von Selbsttest

Wankmüller spricht sich für die Anerkennung von Selbsttests aus, die von den Anwendern im privaten Rahmen selbst durchgeführt werden können: „Das Freitesten wird in nächster Zeit zu einem Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Durch eine niederschwellige Teststrategie motiviert man die Bevölkerung eher.“ Für Kinder und Jugendliche sieht der Fachgruppenobmann eine einfache Lösung: „Wenn sich die Kinder am Vormittag in der Schule testen und ein negatives Ergebnis erhalten, spricht nichts dagegen, am Nachmittag auch ihren Tanzkurs oder das Kinderturnen absolvieren zu dürfen.“ Generell ist Andy Wankmüller ein Freund praktikabler Ansätze, die für die Betriebe und deren Kunden zwar einfach, aber dennoch sicher sind. Das gilt auch für Hochzeiten. Die Wedding Planner zählen ebenso zu den Sport- und Freizeitbetrieben und stehen kurz vor Beginn der Hochzeitssaison. „Ich plädiere darauf ein Konzept für kontrollierte Zusammenkünfte bei Feiern zu entwickeln. Nur so kann ein unbeschwertes Fest möglich gemacht und genossen werden“, meint Wankmüller.

Betriebe sind bestens vorbereitet

Die Branche stehe in den Startlöchern und sei jederzeit bereit für einen Neustart. Die Betriebe haben die vergangenen Wochen dafür genutzt, sich praktikable Lösungen für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zu überlegen, Sicherheits- und Hygienekonzepten sind ohnehin vorhanden. Nun freue man sich darauf, bald wieder Kunden begrüßen und für deren Unterhaltung sorgen zu können. „Das ist schließlich unsere große Stärke: Unsere Branche besteht aus lauter Betrieben, die sich auf Entertainment spezialisiert haben. Und ich denke, speziell in diesen schwierigen Zeiten tut es einfach gut, sich sportlich in einem unserer Fitnessbetriebe zu betätigen oder sich mit Freunden bei einem Tanzkurs treffen zu können“, so Wankmüller. „Die Sport- und Freizeitbetriebe leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Leben und zur Gesundheitsprävention. Das Einhalten von Abständen oder anderen Corona-Regelungen ist dabei kein Problem“, fügt der Fachgruppenobmann hinzu.

Die Branche muss bald wieder durchstarten können:„Wir haben bereits vor dem Lockdown bewiesen, dass wir auch mit Corona-Auflagen gut arbeiten können. Unsere Kunden wissen das und werden gerne wiederkommen, sobald uns die Politik die Möglichkeit dazu gibt.“

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe
Mag. Angelika Plösch
T 05 90 90 4-620
E angelika.ploesch@wkk.or.at

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