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„Neun Millionen Menschen, vier Sprachen, ein Ziel“

Wirtschaftskammernetzwerk will die EU-Makroregion Alpen-Adria ins Leben rufen.

Gemeinsames Ziel bei der 10. Präsidentenkonferenz definiert: Aus der Geschichte zu lernen und miteinander eine gute, nachhaltige Zukunft zu gestalten
© KK/Bulgarelli

Schritt für Schritt kommen Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, und seine Amtskollegen aus den angrenzenden Regionen und Ländern ihrem Ziel der Schaffung einer erweiterten EU-Makroregion Alpen-Adria näher. Bei der 10. Präsidentenkonferenz des New Alpe Adria Network of Chambers (NAAN) am Montag in Friaul-Julisch Venetien wurde die Wirtschaftskammer Südtirol feierlich in das bisher aus Kärnten, der Steiermark, Slowenien, Kroatien, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto bestehende NAAN aufgenommen. Gemeinsam will die grenzüberschreitende Regionalgemeinschaft, die 850.000 Unternehmen in vier Ländern und einen Markt von annähernd neun Millionen Menschen repräsentiert, ihre Position innerhalb der EU stärken.

Makro-Region Alpen-Adria-Raum als finales Ziel

Präsident Mandl hat klare Vorstellungen: „Wir wollen, dass die bisher lediglich bilateral mögliche grenzüberschreitende Kooperation auf drei teilnehmende Länder ausgeweitet wird, um die entsprechenden EU-Regionalentwicklungsfonds auch für trilaterale Projekte in Anspruch nehmen zu können.“ Auf Grundlage der aktuellen Regelungen könnten Kärnten, Friaul und Slowenien nicht einmal einen gemeinsamen Radweg umsetzen. Nun seien die notwendigen Formalismen erledigt, alle Netzwerkpartner könnten nun damit beginnen, Überzeugungsarbeit bei den nationalen Regierungen und in Richtung der EU-Kommission und des Parlaments zu leisten. Das vorgestellte Strategiepapier definiert klare Schritte, wie der der Alpen-Adria-Raum im Rahmen der neuen EU-Förderperiode 2021-2027 positioniert werden soll. Folgende drei Ziele ergeben sich aus dem Strategiepapier:

  • Kurzfristig: EFRE-Mittelverwendung für den Alpen-Adria-Raum
  • Mittelfristig: Positionierung von Themen/Förder-Projekten des Alpen-Adria-Raums in den bestehenden Transnationalen Förderprogrammen
  • Langfristig: Makro-Region Alpen-Adria-Raum mit eigenem EU-Förderprogramm   

Darüber hinaus legte die Präsidentenkonferenz thematische Schwerpunkte der Zusammenarbeit zwischen den vier Ländern und zehn Wirtschafts-, Handels-, Industrie- und Handwerkskammern fest:

  • grenzüberschreitende Ausbildung (Lehrlinge (ScetNet), Schulen, Universitäten) stärken und ausbauen
  • Projekte im Bereich Mitarbeiter- und Fachkräftemangel initiieren
  • Green Economy, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Umweltschutz soll stärker in den Fokus gerückt werden
  • Digitalisierung und Innovation
  • Transport und Logistik

Mandl: „Neun Millionen Menschen mit vier Sprachen haben ein Ziel: Aus der Geschichte zu lernen und miteinander eine gute, nachhaltige Zukunft zu gestalten. Dieser Grundgedanke des großen, geeinten Europa soll auch im kleinen Alpen-Adria-Raum noch besser integriert werden.“

MEMBERS of NAAN:

AUSTRIA

  • Economic Chamber of Carinthia
  • Economic Chamber of Styria
  • ICS Internationalisation Center Styria GmbH

ITALY

  • ARIES – Chamber of Commerce
  • Venezia Giulia Chamber of Commerce of Pordenone-Udine
  • Regional Association of the Chambers of Commerce of Veneto Region
  • Chamber of Commerce, Industry, Crafts and Agriculture of Bolzano

SLOVENIA

  • Chamber of Small Business and Craft of Slovenia
  • Chamber of Commerce and Industry of Slovenia

CROATIA

  • CCE - Rijeka County Chamber
  • CCE - Pula County Chamber

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Außenwirtschaft und EU
MMag. Dr. Meinrad Höfferer
T 05 90 90 4-750
E meinrad.hoefferer@wkk.or.at

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