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Neues Leben für alte Hallen

Wirtschaftsminister Mahrer, Landesrat Benger und WK-Präsident Mandl verkünden neuen „Makerspace Carinthia“.

Mahrer Mandl Benger Mann Makerspace Klagenfurt Kärnten
© WKK/fritzpress Wirtschaftslandesrat Christian Benger, WK-Präsident Jürgen Mandl, WK-Vizepräsident Günter Burger, Alexander Mann (pixapo), Wirtschaftsminister Harald Mahrer, Daniel Pressl (ABC House).

In die leeren Hallen der ehemaligen Postgarage in der Klagenfurter Lastenstraße zieht die Zukunft ein: Mit einer Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) errichtet die Wirtschaftskammer Kärnten im Sinne der „Open Innovation“-Strategie des Bundes den ersten „Makerspace“ in Südösterreich. Ab dem nächsten Jahr können hier Privatpersonen, Startups, aber selbstverständlich auch bestehende Betriebe Hochtechnologieanlagen wie etwa industrielle 3D-Drucker nutzen, um ihren Ideen Gestalt zu geben, Prototypen herzustellen und Projekte weiterzuentwickeln. Derzeit gibt es in Kärnten Forschungs- und Beratungsangebote an verschiedenen Orten und durch unterschiedliche Institutionen wie die Uni Klagenfurt, die FH, das WKK-Gründerservice, build!, die Lakeside Labs oder den Lakeside Park. WK-Präsident Jürgen Mandl: „Es fehlt ein Zentrum, an dem Aktivitäten gebündelt und Innovationen in Form von Prototypen auch Gestalt annehmen können. Auch eingesessene Unternehmen finden oft keinen Ort, an dem sie Innovationen außerhalb des Betriebsablaufs testen können. Der „Makerspace“ soll diese Lücke in der institutionellen Landschaft schließen unter dem Motto: Neues Leben für alte Hallen. Die Zukunft der Digitalisierung wird hier stattfinden.“ 

Österreich soll Innovationsführer werden

Der künftige „Makerspace“ ist für Wirtschaftsminister Harald Mahrer ein Schritt auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel, Österreich in die Gruppe der Innovationsführer zu bringen: „Die Weltwirtschaft schläft nicht, für uns tut sich in den nächsten drei  bis fünf Jahren ein Mondfenster auf.“ Österreich habe deshalb als erstes Land eine „Open Innovation“-Strategie beschlossen, um die vorhandenen Potentiale an Unis, Fachhochschulen, in der Industrie, bei mittelständischen Unternehmen und in der aufblühenden Startup-Szene zu vernetzen und zu nutzen. Der Schlüssel dazu sind Innovationswerkstätten, von denen nach einer bundesweiten Ausschreibung und über zehn Einreichungen nun die ersten vier feststehen. Neben dem „Makerspace Carinthia“ sind das die CAP.fabricc Linz, der Factory Hub Vienna und der Innovation Campus Wattens. Diese Projekte werden vom Bund mit drei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre unterstützt. Mahrer: „Ich hoffe, dass der Innovation-Hub Klagenfurt damit ein neues Herz bekommt und eine hohe Dynamik durch Vernetzungseffekte, topmoderne Infrastruktur, Technologie-Know-how und Kompetenztransfer entsteht."

Innovationswerkstatt für Querdenker

Für Wirtschaftslandesrat Christian Benger ist der neue „Makerspace“ eine starke Unterstützung seines wirtschaftspolitischen Schwerpunkts, in die Themen Gründer, Startups und Kreativität zu investieren: „Es zeichnet uns aus, dass Kärnten in diesem Umfeld den Zuschlag erhalten zu haben.“ Die Innovationswerkstätte sei ein Raum für Querdenker, um mit ihren Ideen auch in die Umsetzung zu kommen.

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