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Neuer Obmann will Abwanderung stoppen

Der Gastronom Georg ­Mathiesl ist der neue ­Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Spittal.

Bezirksstellenobmann Georg Mathiesl
© Michael NEUWIRTH | PHOTOGRAPHY

Der Spittaler Vollblut-Gastronom folgt in dieser Funktion dem langjährigen Obmann Siegfried Arztmann. Den Einstieg hat sich Mathiesl anders vorgestellt. „Die Corona-Pandemie macht viele der Pläne unseres Bezirksstellenausschusses unmöglich, bedauert er, sieht die Bezirksstelle aber gerade in diesem Umfeld gefordert wie nie. Die Betriebe aus dem Bezirk könnten auf die Spittaler WK-Außenstelle als Service-Nahversorger zählen. „Unser Team steht den Betrieben zur Seite, rechtliche Fragen und alles rund um Förderungen machen einen großen Teil der Beratungsarbeit aus.

Für das Frühjahr hofft der frischgebackene Obmann, dass die Pandemie nur noch abgeschwächt vorhanden ist, dann könne man wieder an Veranstaltungen teilnehmen und verstärkten persönlichen Kontakt mit den Mitgliedern pflegen. Schon jetzt ist ihm wichtig, die Funktion unabhängig auszuüben, Unternehmer zu vernetzen und die wirtschaftspolitischen Ziele auf Bezirksebene zu definieren und voranzutreiben. „Die Abwanderung im Bezirk Spittal zu stoppen ist eines unserer Hauptziele.“ Trotz erfreulicher Investition mit neuen Arbeitsplätzen wie etwa beim Recycling-Experten Lindner gehe die Tendenz in Richtung des Zentralraums. „Dabei ist ein Arbeitsplatz in der Region ein hoher Wert. Genau das wollen wir in nächster Zeit den Menschen vor Augen halten.

Der Catering-Anbieter und Betreiber der Almzeit-Hütte auf der Turrach sieht den Tourismus als Branche mit vielen Perspektiven. „Jobs, die Spaß machen und für die mittlerweile gut gezahlt wird. Hier müssen aber noch viele Vorurteile abgebaut werden.“ Für die nächste Zeit wünscht sich der Vater eines 18jährigen Sohnes, dass Wintertourismus in Kärnten möglich wird. „Kärnten war immer bereisbar, unsere Betriebe sind bestens vorbereitet und müssten nur noch aufsperren.

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