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Neuer Lebensraum für Bienen

Um den Fortbestand der heimischen Bienen zu sichern, werden großflächig Bienenwiesen angelegt. 

Corina Thalhammer
Um den Fortbestand der heimischen Bienen zu sichern, werden großflächig Bienenwiesen angelegt.
© Fotolia/Floydine Um den Fortbestand der heimischen Bienen zu sichern, werden großflächig Bienenwiesen angelegt.

Es wird bunt auf Kärntens Wiesen: Das Bepflanzungsprojekt Bienenwiese nimmt Formen an. Rund 300.000 Quadratmeter an Blüh­fläche sollen im Laufe des Jahres in Kärnten entstehen. Das entspricht einer Fläche von 45 Fußballfeldern. 
Die Bepflanzungs-Initiative wurde vor drei Jahren vom Maschinenring ins ­Leben gerufen. In der Vorbereitungszeit wurden Versuchsflächen angelegt. Mit der ­Initiative, die dem Schutz der Bienen und allen ­bestäubenden Insekten dienen soll, ziehen das Land Kärnten, der ­Gemeindebund, der Verband der Kärntner Imker, die Saatbau-Genossenschaft und der Maschinenring Kärnten an einem Strang.

„Für uns ist es wichtig, dass endlich Bewegung in die viel ­diskutierte Thematik kommt“, so Mario ­Spaninger vom Maschinenring Kärnten. Das Projekt habe sich zum Herzensprojekt ent­wickelt. ­„Die Kärntner Saatbau-Genossenschaft hat es für unser Projekt ­geschafft, heimisches Saatgut aus Wiesen- und Wildblumen zu vermehren“, freut sich Spaninger. Das Saatgut wurde als „alte österreichische Sorte“ zertifiziert. Genau das mache auch den Unterschied zu vielen anderen Blumenmischungen aus, die man im Baumarkt kaufen kann, die zwar durch das Aussehen bestechen, aber den Insekten ­wenig bringen. Bislang wurden rund 25.000 Quadrat­meter Bie­nen­wies­e angelegt.

Spar
© KK/Spar
Mabura
© KK/Mabura

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 20/21 der Kärntner Wirtschaft.

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