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Neue Würze im Tourismus

Hubert Koller möchte als neuer Landesvorsitzender der Österreichischen ­Hoteliervereinigung frischen Schwung in Kärntens Tourismus bringen.

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© KK/Claudia Blasi Hubert Koller (links), Landesvorsitzender der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), und Sigismund E. Moerisch, WK-Fachgruppenobmann der Hotellerie, feilen an einem Rezept für den Kärntner Tourismus.

In der Hotelbranche kann Hubert  Koller aus Seeboden niemand etwas vormachen. Er hat sein Handwerk von der Pieke auf gelernt. Nach Abschluss der Hotelfachschule in Villach und Lehrjahren in der Schweiz stieg er 1993 in den elterlichen Hotelbetrieb, die Villa Marienheim am Millstätter See, ein. Seit 1994 leitet er als Geschäftsführer den Familienbetrieb, den er zu Kollers Hotel, einem Vier-Sterne-Superior-Domizil, ausbaute. 

Nun folgt er Heidi Schaller, die von der Werzer Hotel Betriebs GmbH zu Vinoble Cosmetics wechselte, als Vorsitzender der Hoteliersvereinigung in Kärnten nach. Noch sei er in der Orientierungsphase, doch es gebe schon Pläne, welche Aufgaben als erstes in Angriff genommen werden. 

Unterstützt wird er dabei von Sigismund E. Moerisch, WK-Fachgruppenobmann der Hotellerie und langjähriger Freund Kollers: „Wir möchten jetzt die Zeit nutzen, um die Interessen der heimischen Unternehmen gemeinsam mit noch mehr Nachdruck zu vertreten.“ Der Schwerpunkt liege auf den Mitarbeitern. „Sie sind ebenso als Gastgeber zu verstehen, da sie ja am meisten Zeit mit den Gästen verbringen“, weiß Koller. Dieser Rolle entsprechend solle das Personal geschult und behandelt werden. Dabei könne man dem Fachkräftemangel und dem negativen Image der Tourismusberufe gezielt entgegenwirken. „Denn Jobs im Tourismus haben auch ihre Vorzüge“, betont der Landesvorsitzende, „etwa ein Arbeitsumfeld in Urlaubsathmosphäre oder je nach Saison flexibel vereinbarte Freizeit.“

Grundsätzlich soll wieder eine positivere Stimmung in den  Kärntner Tourismus einziehen. Die natürlichen Gegebenheiten seien in Kärnten vorhanden – jetzt gehe es darum, diese mit unserer Kulinarik und den Menschen, die hier leben, in Einklang zu bringen. „Letztlich machen die Gäste in Kärnten Urlaub, weil sie die authentischen Familienbetriebe und die Menschen dahinter schätzen“, ist Koller überzeugt. Der Tourismus im Land sei nicht auf Massen ausgerichtet und solle es auch nicht sein. In der Individualität jedes einzelnen Hotels liege das wahre Potenzial, auf das Koller aufbauen möchte. 

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