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Mütter brauchen mehr als Blumen

WK-Vizepräsidentin und FiW-Landesvorsitzende Sylvia Gstättner: Was Mütter wirklich wollen, ist flächendeckend hochwertige Kinderbetreuung.

Gstättner Frau in der Wirtschaft Muttertag
© WKK/Gleiss WK-Vizepräsidentin und FiW-Landesvorsitzende Sylvia Gstättner: Was Mütter wirklich wollen, ist flächendeckend hochwertige Kinderbetreuung.

Anlässlich des Muttertags sollte Müttern nicht nur im Familienkreis gedankt werden, sondern Politik und Gesellschaft müssen zwingend darüber nachdenken, wie sie Frauen besser in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen können. 

Ausbau der Kinderbetreuung notwendig

"Seitens Frau in der Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Kärnten fordern wir seit langem den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Hier ist nicht nur ein Mehr an Kinderbetreuungsplätzen dringend notwendig, sondern auch die Qualität darf keinesfalls vernachlässigt werden", erklärt Sylvia Gstättner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag. Ein besonderes Manko ortet die Unternehmerinnen-Vertreterin bei den Betreuungsangeboten in den Ferien und der modernen Arbeitswelt angepassten Öffnungszeiten. „Auch die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Betreuungskosten muss zeitnah umgesetzt werden,“ fordert Gstättner. Bislang sind nur die Kosten für die Kinderbetreuung in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kinder bis zum zehnten Lebensjahr absetzbar. Dieser Betrag soll erhöht und die Altersgrenze bis zum Ende des Pflichtschulalters (10 – 14 Jahre) ausgeweitet werden, so die FiW-Vorsitzende. 

Neue Sommerbetreuungsplattform

Um den Missstand von flächendeckenden Betreuungsangeboten auszugleichen, wurden Gstättner und ihr Team selbst aktiv. Diese Woche präsentierte Frau in der Wirtschaft Kärnten die Plattform www.sommerbetreuung.at. Dort finden Eltern die besten Sommerbetreuungsangebote aus allen Kärntner Bezirken. „Als Mutter kenne ich die Herausforderung, eine entsprechende Sommerbetreuung für die Kinder zu organisieren. Mit unserem Onlineservice können wir Unternehmerinnen unterstützen und ihnen viel Zeit bei der Suche ersparen“, freut sich Sylvia Gstättner über das neue Onlinenetzwerk. 

Unterstützung betroffener Familie – Gstättner für flexible Arbeitszeitmodelle 

Auch mehr Flexibilität in der Arbeitszeit könnte es Unternehmerinnen erleichtern, den Alltag mit Kindern und Job unter einen Hut zu bringen. "Wir sehen in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist, da so die individuelle Kinderbetreuung im Einzelfall besser gelöst werden kann,“ unterstreicht Sylvia Gstättner die Forderung nach mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz. 

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