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Moerisch: Privatisierung der Kärnten Werbung umsetzen!

Der Wandel der Kärntner Tourismusorganisation ist erfolgreich und beinahe abgeschlossen. Jetzt fehlt nur mehr der Transfer der Landesanteile an die Tourismusverbände, verlangt Hotellerie-Sprecher Moerisch.

Kärnten Tourismus Kärnten Werbung Logo
© Land Kärnten/Kärnten Werbung

"Eine Rückverstaatlichung der Kärnten Werbung kommt aus Sicht der Wirtschaft nicht in Frage." Klare Worte findet Sigismund  E. Moerisch, Obmann der Fachgruppe Hotellerie, zu den seit langem kursierenden und durch ein Interview von Finanzlandesrätin Gaby Schaunig neuerlich genährten Gerüchten, sie plane eine Rückeingliederung der Kärnten Werbung in die Landesverwaltung. Moerisch: "Die Tourismuswerbung wird ausschließlich von der Wirtschaft finanziert, daher sollten - wie in den äußerst erfolgreichen Destinationen Tirol und Salzburg - auch die unternehmergeführten Tourismusverbände in der Gesellschafterstruktur der Dachorganisation das Sagen haben."

Kärnten ist heute ein modernes Tourismusland

Auch was die Reformfähigkeit des Kärntner Tourismus anlange, brauche er keine Nachhilfestunden von der Landesverwaltung. Immerhin habe es vor Inkrafttreten des Kärntner Tourismusgesetzes bis zu fünf unterschiedliche Tourismusebenen in Kärnten gegeben. Diese seien weder aufeinander abgestimmt noch mit einer Aufgabenteilung versehen noch hinsichtlich der Mittelflüsse und -verwendung nachvollziehbar gewesen. "Heute verfügt Kärnten wie jedes moderne Tourismusland über drei touristische Ebenen", unterstreicht Moerisch.

So würden die Tourismusverbände und Gemeinden die örtlichen infrastrukturellen Aufgaben wahrnehmen und seien Eigentümer der Tourismusregionen. Diese wiederum seien Dienstgeber der Tourismusmitarbeiter der regionalen und auch örtlichen Ebenen und zuständig für Marketing, Verkauf, überörtliche Produktentwicklung, Gästeinformation, Onlinebuchungsportale, Werbemittelproduktion sowie die Wahrung der regionalen Aufgaben. 

Reformprozess vom Land dringend erwartet

Auf Landesebene angesiedelt sei die Markenführung (in über 600 Markenkooperationen) und die landesweite Produktentwicklung, erfolgreich umgesetzt etwa beim Alpe-Adria-Trail, Alpe-Adria-Golf, in der ARGE Camping, der Kärnten Convention, der Carinthian Film Commission. Darüber hinaus sei die Kärnten Werbung zuständig für die Entwicklung neuer Märkte und Innovationsprojekte, die landesweite IKT–Struktur und das Marketing nach außen. Moerisch: „Wir haben von 17 Tourismusregionen mittlerweile auf 13 reduziert und peilen neun bis zehn im Endausbau an. Vorher gab es über 300 Mitarbeiter, jetzt sind es unter 250 mit zusätzlichen Aufgaben. Einen solchen Reformprozess würde ich mir vom Land Kärnten dringend wünschen.“

Der logische und die Reform abschließende nächste Schritt sei nun die Einbindung der Tourismusverbände in die Kärnten Werbung, verlangt Moerisch: "Dass die Unternehmer über die von ihnen aufgebrachten Mittel entscheiden sollen, steht sogar im Regierungsübereinkommen. Wer zahlt, schafft an. Sollte die Politik - statt die Privatisierung abzuschließen - an eine Rückverstaatlichung der Kärnten Werbung denken, muss sie mit dem schärfsten Widerstand der Wirtschaft rechnen. Das Land soll sich lieber um die ordnungsgemäße Einhebung der Tourismusabgabe kümmern, denn das funktioniert bis heute nicht."

 

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