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Mit der Drohne auf Kontrollflug

Das Cockpit hat Bernhard Höfferer gegen die Drohnensteuerung getauscht – mit Aeroinspect unternimmt er unter anderem Inspektionsflüge über Photovoltaikanlagen.

Ines Tebenszky
Bernhard Höfferer bietet mit seinen Drohnen Inspektionsflüge an – für die Auftraggeber ein Zeit- und Sicherheitsgewinn.
© Aeroinspect Bernhard Höfferer bietet mit seinen Drohnen Inspektionsflüge an – für die Auftraggeber ein Zeit- und Sicherheitsgewinn.
Die Fliegerei hat Bernhard Höfferer schon in Jugendtagen fasziniert: Mit dem Segelfliegen hat er mit 16 Jahren begonnen, nach dem Studium der Luftfahrttechnik den Linienpilotenschein gemacht. Zuletzt war er bis zu deren Konkurs Ende 2019 als Pilot für die slowenische Adria Airways in der Luft. Doch auch wenn er heute bei ­Roche als technischer Leiter in der Blutanalyse tätig ist, hat ihn das Arbeiten in luftiger Höhe nicht losgelassen. „Mein Vater hat einen starken Bezug zu Drohnen. Er macht viele Fotos von oben und wollte in eine neue Drohne inves­tieren – da habe ich mir gedacht, wenn er mehr Geld hineinsteckt, muss auch einmal was herausschauen“, erzählt der Jungunternehmer. Die Idee für Aero­inspect war geboren, die Entscheidung, das Unternehmen zu gründen, fiel im Herbst 2021. 

Doch Höfferers Drohnen liefern nicht nur einfache Bilder von oben. Ausgestattet mit hochauflösenden Kameras inklusive Wärmebildkamera und verknüpft mit der passenden Software liegt der unternehmerische Schwerpunkt auf Inspektionsflügen über Photovoltaikanlagen. „Ich bin mit der Kelag ins Gespräch gekommen, die sofort begeistert war von meinem Angebot.“ Erst kürzlich konnte Höfferer die größte zu­sammenhängende Photovoltaik­anlage Kärntens bei Tilly Holz­industrie inspizieren. „Das ist eine Drei-Megawatt-Anlage mit 8200 Panelen. Zwei Leute wären wahrscheinlich zwei Tage damit beschäftigt gewesen, die Anlage abzugehen und zu kontrollieren, die Drohne hat das in drei Stunden erledigt“, sagt Höfferer. Damit gewinne man nicht nur Zeit, sondern auch Sicherheit. Die Einzelbilder der Drohne werden zu einem ganzen zusammengefügt und über die Software ausgewertet. Anhand der Aufnahmen der Wärmebildkameras lassen sich defekte Zellen, ausgefallene Umrichter oder Strings leicht entde­cken und genau lokalisieren.

Obwohl der Fokus auf Photovoltaikanlagen liegt, sind Höfferers  Drohnen auch anderweitig im Einsatz. „Für das Ziviltechnikbüro Lackner habe ich den Turm am Pyramidenkogel mit der Drohne fotografiert, damit die Holzsteher von außen kontrolliert werden können.“ Ehrenamtlich lässt er die Drohne für die Bergrettung bei der Vermiss­ten- oder jetzt in der Mähsaison bei der Rehkitzsuche steigen. Dann dürfe die vierjährige Tochter auch den Kindergarten „schwänzen“ und mit der Drohne Rehe und Hasen entdecken.


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 12 der "Kärntner Wirtschaft". 

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