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Mit Mut und Elan zu großem Erfolg

Durch die Übernahme des Schigebietes Hochrindl hat Alexandra Bresztowanszky der ­gesamten ­Region zu wirtschaftlichem Aufschwung verholfen. Für ihre unternehmerischen Leistungen wurde sie zur „Unternehmerin des Jahres 2019“ ernannt.

Corina Thalhammer
Alexandra Bresztowanszky ist Unternehmerin des Jahres 2019.
© Kärntner Wirtschaft/Thalhammer Alexandra Bresztowanszky ist Unternehmerin des Jahres 2019.
Erfolgreich, positiv und visionär – Eigenschaften, die Alexandra Bresztowanszky, Eigentümerin der SHL Hochrindl Lifte, gut beschreiben. Die Unternehmerin hat es mit ihrem Einsatz geschafft, dass eine ganze Region an einem Strang zieht. Gelungen ist ihr das durch den Ausbau des kleinen ­Familienschigebietes Hochrindl. Dabei verfolgt die Unternehmerin immer ein Ziel – das Erholungsgebiet Hochrindl wiederzubeleben. 

Die Verbindung mit dem Schigebiet besteht bei Bresztowanszky schon von klein auf, da sie dort aufwuchs. Nach dem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Controlling an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zog es sie ins Ausland: „Je weiter weg, desto besser“, lautete das Motto der Unternehmerin damals. Gesagt, getan: Bresztowanszky lebte in den USA, in Spanien, in Deutschland und Aus­tralien und bereiste durch ihre Jobs die ganze Welt. Dennoch zog es sie wieder zurück in die Heimat.

2013 gründete sie in Launsdorf die Unternehmensberatung BB+B Consulting. Im Jahr 2017 folgte die nächste große Veränderung. Nachdem der damalige Eigen­tümer nicht mehr weiter in das Schigebiet Hochrindl investieren wollte, wurde nach einem neuen Investor gesucht. Gemeinsam mit ihrem Mann Heimo fasste die Unternehmerin den Entschluss, den Liftbetrieb zu kaufen und alle nötigen Investitionen zu tätigen. „Ich hatte den Eindruck, dass uns viele zu Beginn für verrückt hielten. Mein Mann und ich sind im internationalen Geschäft groß geworden und eines unserer Mottos lautet ‚no risk, no gain‘. Wir haben unsere Hausaufgaben ­gemacht und der Erfolg gibt uns recht.“ Auch vermeintliche Hindernisse, wie die Finanzierungslücke für den Bau eines neuen Speicherteiches, wusste die Unternehmerin gekonnt zu meistern und entschied sich, etwas Neues zu versuchen. Die Idee, durch eine Crowdfunding-Kampagne Geld für den Bau des Speicherteiches zu lukrieren, war geboren. Innerhalb von drei Monaten wurden rund 300.000 Euro von insgesamt 400 Unterstützern gesammelt. Durch das Crowdfunding sei die Gemeinschaft am Berg noch stärker geworden als zuvor, ist sich die Unternehmerin sicher. Drei Millionen Euro wurden in den Bau des Speicherteiches investiert, der in fünf Monaten gebaut wurde. Der Bau des Speicherteiches sei nur der Anfang, betonte Bresztowanszky. Der Teich sei in erster Linie eine Investition in und für den Wirtschaftsstandort Hochrindl mit den Tourismusbetrieben und seinen damit verbundenen Arbeitsplätzen.

In Zukunft ist auf der Hochrindl alles andere als Stillstand zu ­erwarten: „Was die Hochrindl braucht ist kontrolliertes und gesundes Wachstum. Es muss uns gelingen, nicht nur Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, sondern auch die Einheimischen miteinzubeziehen.“ Das erreiche man nur durch Hotelbetriebe. Mit dem Bau des Alm-Vital-Resort, das 2022 fertiggestellt wird, nimmt der Plan, die Hochrindl wiederzubeleben, weiter Formen an.


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 5 der "Kärntner Wirtschaft".

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