th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wohlgeordneter Generationenwechsel: Meinrad Höfferer folgt Michael Stattmann

Der bisherige stellvertretende Direktor übernimmt ab 1. November. Ein Wegbegleiter der Kärntner Wirtschaft tritt ab, ein Wegbereiter folgt nach.

Mit Michael Stattmann geht ein jahrzehntelang leidenschaftlicher Wegbegleiter des Wirtschaftsstandortes Kärnten in den (Un)Ruhestand.
© WKK/Studiohorst

Mit Michael Stattmann geht ein jahrzehntelang leidenschaftlicher Wegbegleiter des Wirtschaftsstandortes Kärnten in den (Un)Ruhestand. Der gelernte Jurist begann nach dem Studium in Graz in der Kärntner Wirtschaftskammer, wechselte als Geschäftsführer zur Industriellenvereinigung und wurde vom damals neuen Präsidenten Franz Pacher Ende der Neunziger Jahre als Direktor in die Wirtschaftskammer zurückgeholt. Er modernisierte gleich zu Beginn die internen Strukturen und baute das Unternehmerservice sukzessive aus. Mit Kampagnen wie dem „Strompool“ gegen zu hohe Strompreise, „Saure Zitronen“ gegen Abgabenerhöhungen oder dem „Tag der Arbeitgeber“ für die höhere gesellschaftliche Wertschätzung von Unternehmen sowie durch eine akzentuierte Interessenvertretung gegenüber der damaligen Landespolitik — beispielsweise gegen einen zusätzlichen arbeitsfreien Landesfeiertag am 10. Oktober — gestaltete Michael Stattmann die Rahmenbedingungen der Kärntner Wirtschaft maßgeblich mit. Präsident Jürgen Mandl würdigte den scheidenden Direktor im Rahmen der heutigen Präsidialsitzung in bewegenden Worten: „Ohne Direktor Stattmann und seine unermüdliche Überzeugungskraft, dass nur Unternehmen Arbeit, Einkommen und Wohlstand schaffen, würde der Wirtschaftsplatz Kärnten nicht stehen, wo wir heute sind.“

Corona-Manager und Internationalisierungsexperte

Im Zuge eines wohlgeordneten Generationenwechsels rückt ab 1. November Meinrad Höfferer (42) nach, der wichtige Kammerbereiche bereits seit Juli 2020 stellvertretend leitet. Seine Sporen verdiente sich der Internationalisierungsexperte als Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU in der WK sowie zuletzt als Leiter des Corona-Managements in der Wirtschaftskammer Kärnten: Höfferer führte das Haus durch 600.000 Unternehmer-Anfragen in 18 Monaten und zahlreiche Zusatzaufgaben wie die Härtefallfonds-Abwicklung und die betrieblichen Corona-Testungen und -Impfungen.

Der Dreifachakademiker — MMag. Dr. — absolvierte Studien der Betriebs- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Klagenfurt, die er mit Auslandsaufenthalten in Deutschland, Italien, den USA und China kombinierte. Seine neue Aufgabe erfüllt Höfferer mit Stolz und Tatendrang: „Ich empfinde es als Auszeichnung, mit der Wirtschaftskammer Wegbereiter für die Kärntner Wirtschaft in eine digitalisierte, weiter aneinanderrückende Welt sein zu dürfen.“ Auch Präsident Mandl streut dem neuen WK-Direktor Rosen: „Höfferer ist mit seinem international geprägten Know-how und seinen in herausfordernden Zeiten unter Beweis gestellten Führungsqualitäten der richtige Mann an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit.“

Europa der Region im Blick

Hauptziele in seiner neuen Funktion sind für Höfferer die weitere Verbesserung der Unternehmerservices sowie der Aufbau klarer prozessorientierter Strukturen für noch mehr Synergien und eine maximale Durchschlagskraft in der Interessenvertretung. Eine weitere Herzensangelegenheit ist für Höfferer die Alpen-Adria-Region. „Wir leben an einem Schnittpunkt dreier Sprachen, dreier Kulturen und Wirtschaftskreise, der noch enorme Möglichkeiten bietet. Dazu muss aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit speziell bei EU-Projekten vereinfacht und das gemeinsame Lobbying in einem Europa der Regionen verbessert werden. Das ist ein wichtiges Ziel in den nächsten Jahren, um zwischen den Adriahäfen in Italien, Slowenien und Kroatien, dem Koralmtunnel und der Baltisch-Adriatischen Achse einen starken Wirtschaftsraum Kärnten in einer dynamischen Alpen-Adria-Region zu unterstützen und nachhaltig zu positionieren.“

Das könnte Sie auch interessieren

WKK Minecraft Sommercamp

Betreuungsangebot ausgeweitet: Minecraft-Sommercamp im MAKERSPACE Carinthia

„Wir fordern nicht nur, wir handeln auch“, betont Astrid Legner, WKK-Vizepräsidentin und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kärnten und stellt heute das neueste Sommerbetreuungsangebot vor. mehr

Paul Haas, ehemaliger Landesvorsitzender, die neuen Landesvorsitzenden Nika Basic und Martin Figge sowie JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger und JW-Bundesvorstandsmitglied Christoph Heumader

Jungunternehmer feierten und netzwerkten am Wörthersee

Nach coronabedingter Zwangspause war es endlich wieder soweit: Das Team der Jungen Wirtschaft Kärnten lud zum Summer Clubbing in den Electric Garden am Wörthersee. mehr

Das Team von Junge Wirtschaft Klagenfurt

Neue Bezirksvorsitzende für Junge Wirtschaft Klagenfurt

Frische Ideen und Netzwerkpower für die zweite Jahreshälfte: Graveurin Anna-Maria Kropfitsch übernimmt den Bezirksvorsitz für die Junge Wirtschaft Klagenfurt von Verena Kulterer. mehr