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Wirtschaft begrüßt Mehrwertsteuersenkung im Tourismus

Mandl: Regierung hält Entlastungsversprechen - wichtiges Signal im Wettbewerb und starker Investitionsanreiz für Betriebe. Verschiebung der Besetzung des Kärntner Naturschutzbeirates ist „Akt der Vernunft“. 

Bundesministerin Köstingern, Landesrat Benger und Präsident Jürgen Mandl sagen ja zur Senkung der Mehrwertsteuer im Tourismus.
© WKK/fritzpress Als Meilenstein für den heimischen Tourismus bezeichnete heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Ankündigung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, die Mehrwertsteuer auf Übernachtungen von 13 auf zehn Prozent zu senken.

Als Meilenstein für den heimischen Tourismus bezeichnete heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Ankündigung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, die Mehrwertsteuer auf Übernachtungen bis zur kommenden Wintersaison von 13 auf zehn Prozent zu senken. Das hatte die Kärntnerin bei einem Pressegespräch im Krumpendorfer „Hotel Kärnten“ verkündet.

Finanzielle und bürokratische Entlastung im Blick

Der von der Familie Hudelist geführte Ganzjahresbetrieb war mit Bedacht gewählt: Familienbetriebe seien das Rückgrat des Tourismus, betonte Köstinger, der mit einem Beitrag zum österreichischen BIP von 16 Prozent eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft sei. Im nächsten Ministerrat soll nun eine entsprechende Vorlage eingebracht werden, mit der die Umsatzsteuer auf Übernachtungen ab 1. November und damit rechtzeitig zur nächsten Wintersaison wieder auf die ursprünglichen zehn Prozent gesenkt wird. Köstinger: „Das bedeutet für 15.000 Hotelbetriebe und 600 Campingplätze nicht nur finanziell, sondern auch bürokratisch eine spürbare Entlastung."

Entsparung von 120 Millionen Euro für den Tourismus

120 Millionen Euro pro Jahr stehen damit wieder den Betrieben zur Verfügung. Für zusätzliche Investitionen, hofft Kärntens Wirtschaftslandesrat Christian Benger: „Das sichert Arbeits- und Lehrplätze und lässt den Tourismus als bedeutenden Kärntner Wirtschaftsfaktor weiter wachsen.“ Auch Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist zufrieden und dankte Köstinger für die rasche Korrektur: „Die Bundesregierung hält, was sie verspricht. Unsere vielfach kleinstrukturierten Tourismusbetriebe werden damit wieder wettbewerbsfähiger – auch in Italien oder Frankreich liegt die Umsatzsteuer bei zehn Prozent, in Deutschland lediglich bei sieben.“

Wirtschaft und Umwelt unter einen Hut gebracht

Dieses ausgeprägte Wirtschaftsverständnis wünscht sich Mandl allerdings auch von der künftigen Kärntner Landesregierung. Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete er, dass die geplante Neubesetzung des Naturschutzbeirates in der heutigen letzten Regierungssitzung vor der Landtagswahl verschoben worden sei: „Ich werte das als Akt der Vernunft. Mit unseren ausgewiesenen Fachleuten haben wir viel zu einem gedeihlichen Miteinander von Wirtschaft und Umwelt beizutragen.“

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