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Mehr als 180 Millionen Euro jährlich für die Kinderbetreuung

Ministerrat beschloss Ausbau der Betreuungsangebote für die Kleinsten. Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft: „Stärkung der elementaren Bildungseinrichtungen bedeutet auch Stärkung der berufstätigen Unternehmerinnen und Unternehmer.“

Ministerrat beschloss Ausbau der Betreuungsangebote für die Kleinsten.
© KK

Am 24. Oktober 2018 hat der Ministerrat den Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen. Mit einer Laufzeit bis zum Kindergartenjahr 2021/2022 sollen jährlich mehr als 180 Millionen Euro in den Ausbau der elementaren Betreuungseinrichtungen für die Kleinsten fließen. Ziel sei es auch, die Betreuungsquote für Unter-Dreijährige pro Bundesland und Jahr um einen Prozentpunkt zu steigern. Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kärnten, sieht in diesen Zielen einen positiven Effekt für die berufstätigen Mütter und Väter im Land: „Durch die Steigerung der Betreuungsquote gehen wir einen guten Schritt, um Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen. Eine engmaschige und qualitativ gute Kinderbetreuung ist für den Lebensstandort Kärnten ein wertvoller Pluspunkt - für jetzige und künftige Unternehmerinnen und Unternehmer.“

In Zukunft sollen darüber hinaus berufstätige Eltern und Wiedereinsteigerinnen in den Beruf bei der Vergabe von geförderten Kindergartenplätzen bevorzugt werden. Außerdem sei geplant, Tageseltern als Alternative und Ergänzung von elementaren Bildungseinrichtungen weiter zu etablieren.

Goby: „Ein wichtiger Schritt, um auch in Zeiten des Fachkräftemangels vielen Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben leichter zu machen und damit die Wirtschaft zu unterstützen.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Frau in der Wirtschaft
Mag. Tanja Telesklav
T 05 90 90 4-731
E tanja.telesklav@wkk.or.at
W frauinderwirtschaft-kaernten.at

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