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Mehr als 3.300 Kärntner Wirte und Hoteliers bei Allergenschulungen

Kärntens Tourismusbetriebe haben sich vorbildlich auf die Allergenkennzeichnung vorbereitet und damit eine weitere Herausforderung angenommen: Seit Herbst 2014 absolvierten über 3.300 Wirte und Hoteliers die Allergenschulungen der gastgewerblichen Fachgruppen. Damit zeigen sie, dass sie auch weiterhin auf regionale und saisonale Küche setzen - trotz der immer absurderen Auflagen.

Mehr als 3.300 Tourismusunternehmer haben in den vergangenen Monaten an den Allergenschulungen der gastgewerblichen Fachgruppen teilgenommen. "Die Kärntner Wirte und Hoteliers haben sich vorbildlich auf die verpflichtende Allergenkennzeichnung vorbereitet: In keinem anderen Bundesland gab es so viele Schulungsteilnehmer", bilanziert Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie.

Zum Hintergrund: Die Allergen-Schulungen waren eine kostenlose Serviceleistung der Fachgruppe, mit der Kärntens Gastronomen und Hoteliers auf die gesetzlich vorgeschriebene Allergeninformationspflicht vorbereitet wurden. Die Teilnahme an der Schulung wird ab 1. Jänner 2016 durch das Arbeitsinspektorat kontrolliert.

Die Alternative zur Teilnahme an den Schulungen ist die schriftliche Allergeninformation. Diese bringt aber einen großen Nachteil mit sich: Wer ausschließlich schriftlich informiert, ist weniger flexibel in Bezug auf Änderungen in der Speisekarte und kann damit auch nur schwerer regionale und saisonale Lebensmittel anbieten.

"Als Wirt wäre man in dem Fall gezwungen, sich auf die Informationen der Lieferanten zu verlassen und vermehrt auf Halbfertigprodukte zurückzugreifen. Das große Interesse hat uns aber gezeigt, dass die Kärntner Gastronomen und Hoteliers weiterhin frisch und regional kochen wollen – und dafür ist der Besuch einer Allergenschulung die Basis. Denn wer mit frischen Kärntner Produkten kochen will, muss über das nötige Lebensmittel-Know-how verfügen", erklärt Sternad.

Weiters wird konsequent daran gearbeitet, dass in Zukunft in sämtlichen Berufs- und Tourismusschulen das Thema Allergene in den Lehrplan aufgenommen wird. So wäre sichergestellt, dass die Allergeninformation von künftigen Tourismusfachkräften ohne weitere Ausbildung durchgeführt werden kann.

In den Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie können Mitglieder außerdem kostenlos Broschüren, Plakate und Informationsmaterial zum Thema bestellen. "Die Allergenkennzeichnung wird für unsere Branche auch weiterhin mit Bürokratie und hohen Kosten verbunden sein. Leider können wir an der verantwortlichen EU-Richtlinie nichts ändern, wir wollen den Aufwand für die Gastronomen so klein als möglich halten“, sagt Sternad. „Denn der bürokratische Aufwand in unserer Branche ist bereits heute enorm. Als Wirt verbringt man schon bald mehr Zeit hinter dem Schreibtisch als beim Gast." Daher fordert Sternad auch an dieser Stelle die Entscheidungsträger auf, bei sämtlichen Beschlüssen vorab deren Machbarkeit und Sinnhaftigkeit zu prüfen. "Die Überregulierung einer gesamten Branche führt nämlich nicht zur Qualitätsverbesserung, sondern zur Schließung von Unternehmen!"

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