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Medaille für besten Jungmaurer Kärntens geht ins Lesachtal

Kevin Arrich, Lehrling bei Seiwald Bau in Kötschach, erarbeitete sich bei dem vier-tägigen Landeslehrlingswettbewerb der Jungmaurer den Sieg. Er überzeugte die Jury sowohl mit praktischem als auch theoretischen Fachwissen.

Die drei besten Nachwuchsmaurer Kärntens mit ihren Urkunden: Lukas Edlinger (2. Platz), Kevin Arrich (1. Platz) und Andreas Koch (3. Platz).
© WKK/fritzpress Die drei besten Nachwuchsmaurer Kärntens mit ihren Urkunden: Lukas Edlinger (2. Platz), Kevin Arrich (1. Platz) und Andreas Koch (3. Platz).
Einer der umfangreichsten Landeslehrlingswettbewerbe des Landes ging am Freitag zu Ende. Nach vier arbeitsreichen Tagen standen die Sieger fest:

1. Kevin Arrich, Lehrbetrieb Seiwald Bau, Kötschach
2. Lukas Edlinger, Lehrbetrieb Bau Rainer, Kolbnitz
3. Andreas Koch, Lehrbetrieb Aschenwald Bau, Spittal/Drau

„Am schwierigsten war es, genau zu arbeiten und dabei trotzdem im Zeitlimit zu bleiben“, erklärt Kevin Arrich, „es zählt jeder Millimeter, die Maße müssen genau eingehalten werden.“ Die Kärntner Nachwuchsmaurer hatten jeweils ein Ziegelmauerwerk mit Gesims und Edelputz zu fertigen. Gearbeitet wurde nach einem Plan, auf dem alle Details des Ziegelmauerwerks vorgegeben waren. „Für mich war die größte Herausforderung, dass ich so ein langes Gesims vorher noch nie gemacht habe. Aber es ist mir ganz gut gelungen“, freut sich der Lehrling aus dem dritten Lehrjahr, dem an seiner Arbeit als Maurer vor allem das Teamwork gefällt: „Allein kann man auf der Baustelle nicht viel machen, man ist immer mit vielen Leuten zusammen. Dieser Zusammenhalt gefällt mir, es wird einem nie langweilig.“

Neben dem handwerklichen Geschick mussten die Teilnehmer auch ihr Fachwissen unter Beweis stellen: Bevor sie an die Arbeit gehen durften, hatten sie einen theoretischen Teil zu absolvieren, bei dem Fachrechnen und Branchen-Know-how gefragt waren. Mit Maßband und Wasserwaage ging die Jury nach getaner Arbeit ans Werk – und überprüfte, wer in Sachen Präzision die Nase vorne hatte. „Jeder Teilnehmer hat hervorragende Arbeit geleistet, entscheidend waren punktuelle Kleinigkeiten und wenige Millimeter“, erklärt Klaus Huber, stv. Bau-Landesinnungsmeister. „Bei der Beurteilung zählt jeder Arbeitsschritt: von den ersten Vorarbeiten bis zur Endkontrolle des maßgetreuen Mauerwerks.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Landesinnung Bau
DI Barbara Holtsch-Quendler
T 05 90 90 4-110
E barbara.quendler@wkk.or.at

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