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Mautlösungen aus der Region für die ganze Welt

Seit 2003 gibt es einen Standort der Kapsch TrafficCom AG im Lakeside Park. Er ist Kompetenzzentrum für das Europäische Elektronische Mautsystem (EETS) und entwickelt Verkehrslösungen für Länder rund um den Globus mit dem Ziel, den Verkehr effizienter zu steuern.

Birgit Sacherer
Kapsch TrafficCom AG ist ein weltweit agierender Spezialist für intelligente Lösungen zur Steuerung von Verkehr und Transport. In Klagenfurt wird an Kommunikations- und Mobilitätslösungen für weltweite Mautprojekte gearbeitet.
© KK/Moroz Vitalij, Kapsch TrafficCom AG ist ein weltweit agierender Spezialist für intelligente Lösungen zur Steuerung von Verkehr und Transport. In Klagenfurt wird an Kommunikations- und Mobilitätslösungen für weltweite Mautprojekte gearbeitet.

An Ideenreichtum, Umsetzungskraft und Pioniergeist hat es bei Kapsch nie gefehlt. Ob 1910, als das Familienunternehmen, das 1892 von Johann Kapsch gegründet wurde, das Telefon zum Kurbeln erfand oder später erste Radioempfänger mit Röhren und Detektorapparate auf den Markt brachte – mit seinen Erfindungen schrieb Kapsch mehrfach Geschichte. So auch im Jahr 2002, als die Kapsch TrafficCom AG gegründet wurde und 2003 in Österreich das weltweit erste elektronische Lkw-Mautsystem für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen realisierte. Teil dieser Erfolgsgeschichte ist auch der Entwicklungsstandort im Lakeside Park in Klagenfurt, der 2003 mit sechs Mitarbeitern installiert wurde. Heute arbeiten dort 40 Mitarbeiter aus verschiedenen Teilen der Welt.

Weltweite Projekte

Was aber macht die Kapsch TrafficCom AG in Klagenfurt genau? „Wir arbeiten an Kommunikations- und Mobilitätslösungen für weltweite Mautprojekte“, erklären die beiden Standortleiter Uwe Hribernig und Alexander Abl. Mit Hilfe von Verkehrssteuerungslösungen werden die Reduktion von CO²-Emissionen, die optimale Nutzung der Infrastruktur und ihr kosteneffizienter Ausbau ermöglicht. So stammt ein großer Teil des Know-how für das größte Videomautsystem in Südafrika aus Klagenfurt, aktuell wird ein neues System für die Bemautung der Autobahnen und Bundesstraßen in Bulgarien abgewickelt. Darüber hinaus ist das Büro im Lakeside Park auch Kompetenzzentrum für das Europäische Elektronische Mautsystem. „Innerhalb der EU werden bei nationalen Mautsystemen, die erneuert werden, nun die gleichen Komponenten verbaut. Ziel der EU ist es, dass man mit einer Rechnung durch Europa fahren kann.“

Meilenstein im Maut-Geschäft

Ein weiterer Meilenstein im Maut-Geschäft wird demnächst ebenfalls mit Beiträgen aus Klagenfurt gestartet. „Wir werden in Amerika ein neues Geschäftsmodell herausbringen, bei dem wir mit dem Smartphone bemauten wollen.“ Doch Verkehrsplanung ist heute mehr als nur die Bemautung. Hribernig: „Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie man in Großstädten den Verkehr effizient managen kann. Der Mensch will mobil sein, wir müssen alles in vernünftige Bahnen lenken und hier können wir mit unseren Systemen einen wichtigen Teil beitragen.“ Wie etwa in Madrid. Für diese Metropole wurde von unseren spanischen Kollegen der Kapsch TrafficCom erfolgreich ein Verkehrsmanagementsystem entwickelt. Abl: „Im Herzen der Stadt gab es dort eine Zone, die mit Staus gekennzeichnet war. Mit unserer Mobilitätslösung ist es gelungen, den Straßenverkehr sicherer, zuverlässiger und komfortabler zu machen.“ Und es gibt weniger Standzeiten und weniger Abgase. „Wir tragen mit unserer Arbeit auch zum Klimaschutz bei“, unterstreichen die beiden. Insgesamt hat Kapsch TrafficCom weltweit 30 Entwicklungsniederlassungen. Hribernik: „Die Arbeit mit verschiedenen Zeitzonen ist herausfordernd. Wiederkehrende Arbeiten müssen automatisiert werden. Nur so bleibt Zeit für kreatives Arbeiten.“

Dies ganze Erfolgsgeschichte lesen Sie in der "Kärntner Wirtschaft", Ausgabe 39.

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