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Mauterhöhung fällt aus

Transportbranche spart im kommenden Jahr etwa 50 Millionen Euro. Urschitz: "Entlastung der Frächter war Gebot der Stunde."

Begrüßt hat heute der Fachgruppenobmann des Kärntner Güterbeförderungsgewerbes, Bruno Urschitz, die unerwartete Entlastung der heimischen Frächter: Wie Wirtschaftskammer-Spartenobmann Alexander Klacska und Infrastrukturminister Alois Stöger am Donnerstag bekannt gaben, entfällt die geplante Anhebung der Lkw-Maut per 1. Jänner 2016 zum größten Teil. Ab 2017 soll das Mautsystem grundlegend neu aufgestellt werden. Urschitz: "Nach Jahren der dauernden zusätzlichen Belastungen ist das eine gute Nachricht für die ohnehin unter Druck stehende Branche."

Die von der Achsenzahl und der Motorklasse abhängige Lkw-Maut wurde bisher alle zwei Jahre erhöht. 2016 hätten die Frächter im Schnitt acht Prozent mehr gezahlt, bei Lkw mit höherem Schadstoffausstoß wären es bis zu 20 Prozent Mehrkosten gewesen. "Das wäre keinesfalls mehr tragbar gewesen", erklärte Urschitz. Österreichweit darf sich die Branche damit im kommenden Jahr über geringere Belastungen im Ausmaß von etwa 50 Millionen Euro freuen.

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