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Mandl: Wirtschaft begrüßt erste Öffnungsschritte

„Müssen das Infektionsgeschehen durch verstärkte Tests, FFP2-Masken und Abstand unter Kontrolle halten“, mahnt Kärnten WK-Präsident Mandl.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer
Auch wenn es sich mehr um ein vorsichtiges Herantasten als um entschlossene Öffnungsschritte handelt: Kärntens Wirtschaft begrüßt die Wiederöffnung des Handels, der körpernahen Dienstleister und der Schulen. WK-Präsident Jürgen Mandl: „Jede Reise, auch der lange Weg hinaus aus der Krise und zurück in die Normalität, beginnt mit dem ersten Schritt. Die klaren Forderungen der Wirtschaft, aber auch der zunehmende Druck aus der Bevölkerung und das OK vieler Gesundheitsexperten haben den Ausschlag gegeben.“

Nun gelte es, die wiedergewonnenen Spielräume klug und mit Bedacht zu nutzen, betonte der Wirtschaftsvertreter. Die Öffnung wichtiger Teile von Wirtschaft und Gesellschaft bei einer aufgrund der Virusmutationen nicht klar abschätzbaren Entwicklung müsse allerdings von besonderer Vorsicht begleitet werden, unterstrich Mandl: „Abstand halten, FFP2-Masken tragen, so oft wie möglich testen – das gehört zu unserem freieren Alltag in den nächsten Wochen noch dazu.“ Sollten die Zahlen wieder in die Höhe gehen, drohe ein neuerlicher Lockdown mit fatalen Folgen für Wirtschaft, Arbeit und Wohlstand in Österreich.

Umso unverständlicher ist für Mandl das zögerliche Vorgehen des Gesundheitsministeriums in der vielleicht erfolgsentscheidenden Frage der betrieblichen Testungen. Wenn in einer Woche das gesellschaftliche Leben in Österreich wieder schrittweise hochgefahren werden solle, sei ein klarer Plan für regelmäßige Tests nicht nur in den Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern, sondern für die vielen tausenden Firmen mit weniger Beschäftigten dringend notwendig. Allein in Kärnten seien rund 13.500 Unternehmen mit weit über 70.000 Mitarbeitern betroffen. Mandl: „Seit Wochen vertröstet uns das Gesundheitsministerium und kommt in dieser derzeit wichtigsten Frage nicht weiter. Dafür überfällt man die Wirtschaft mit wirklichkeitsfremden Einreiseverordnungsentwürfen, die man nur mehr mit der Notbremse stoppen kann, bevor unsere Betriebe quasi über Nacht ohne ihre rund 12.000 wichtigen Mitarbeiter aus Italien und Slowenien dastehen.“

Dieses Thema will Mandl auch in der heutigen gemeinsamen Regierungssitzung mit den Kärntner Sozialpartnern besprechen. Aber auch um die eigenen Hausaufgaben soll es gehen, meint Mandl: „Experten sagen, dass bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 Fällen das Contact Tracing wieder funktionieren muss, um die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern. Diese Nachverfolgung ist in Kärnten schon beim Infektionsanstieg im vergangenen November zusammengebrochen, das darf uns nicht wieder passieren.“

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