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Mandl: Tourismus muss wieder höheren Stellenwert haben!

Für einen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft spricht sich WK-Präsident Mandl in Sachen Tourismusstrategie und -organisation aus.

"Kärntens Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige und verdient die volle Aufmerksamkeit der Politik", stellte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl klar. Die rund um die vor wenigen Tagen vom zuständigen Landesrat Christian Benger vorgestellte Tourismusstrategie sichtbar gewordenen Bruchlinien bezeichnete Mandl als Alarmsignal: "Kärnten ist in den Augen vieler ein Tourismusland, und darüber sollten wir uns ungeachtet unserer starken Industrie freuen. Die Landespolitik ist aufgefordert, hier im Interesse der Unternehmer im Tourismus und ihrer tausenden Mitarbeiter an einem Strang zu ziehen und die brandaktuelle Tourismusstrategie des Landes mitzutragen, anstatt wieder ein eigenes Süppchen zu kochen."

Das gelte nicht nur für Fragen der künftigen Strategie, sondern auch bezüglich der Organisation des Kärntner Tourismus. Seit Monaten würden die nunmehr unternehmergeführten Tourismusverbände ihr Interesse daran bekunden, 30 Prozent der Anteile an der Kärnten Werbung von der Kärntner Tourismusholding zu übernehmen. Mandl: "Hier werden Unternehmer, die mit ihren Abgaben die touristische Marketingorganisation finanzieren und dort auch mitreden wollen, seit einem halben Jahr mit Gutachten vertröstet und bekommen nicht einmal einen Termin bei der dafür zuständigen Landesrätin Schaunig." Dies sei nicht der Umgang, den man sich im unternehmerfreundlichsten Bundesland Österreichs wünsche, mahnte Mandl mehr Kooperationsbereitschaft ein.

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