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Mandl: Reform- und Entlastungskurs nicht gefährden!

Im Namen der Kärntner Wirtschaft fordert WK-Präsident Mandl die Fortsetzung des wirtschafts- und standortpolitischen Veränderungsprozesses.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Helge Bauer

Die umgehende Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der Bundesregierung und die Weiterverfolgung der eingeleiteten Reformen für die heimische Wirtschaft mahnte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ein. Das unglaubliche Fehlverhalten von Spitzenrepräsentanten der kleineren Regierungspartei dürfe keinesfalls den eingeschlagenen Kurs der Reform- und Entlastungspolitik in Österreich gefährden. Mandl: „Diese Regierung hat wie keine andere zuvor entschiedene Impulse gesetzt nicht nur für die Betriebe und ihre Mitarbeiter, sondern auch für den gesellschaftlichen Mittelstand und die Familien. Die soeben präsentierte Steuerreform beinhaltet weitere wichtige Schritte zu Entlastung und Deregulierung, die auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Lebensstandortes von entscheidender Bedeutung sind. Dieser Weg der Veränderung mit Vernunft muss fortgesetzt werden!“ 

Angesichts der Reaktionen und Aussagen einiger politischer Akteure erinnerte Mandl daran, dass ihre Aufgabe in erster Linie darin bestehe, das gedeihliche Fortkommen des Staates, seiner Betriebe und der arbeitenden Menschen zu sichern - und nicht im gegenseitigen Überbieten mit Misstrauensvoten und anderen Blockademaßnahmen. Mandl: „Der Lebensstandort Österreich kann und will sich einen mehrmonatigen Stillstand und ausufernde politische Debatten bis hin zur Staatskrise, die zusätzlich zu den erschütternden Videoaufnahmen den Ruf Österreichs im Ausland weiter beschädigen, nicht leisten.“ Geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreichs und damit zur Sicherung und zum Ausbau von Arbeitsplätzen seien außer Streit zu stellen und auf Regierungsebene und im Parlament umzusetzen. „Diese Bundesregierung hat für die Wirtschaft wichtige Weichenstellungen vorgenommen, insofern ist ihr vorzeitiges Ende bedauerlich. Die aktuellen Irritationen und das damit verbundene Außenbild kann der Wirtschaftsstandort nicht brauchen“, unterstrich Mandl.

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