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Mandl: Politischer Ideenwettbewerb im Nationalrat nicht zu Lasten der Betriebe

Die Belastung der Wirtschaft durch das „freie Spiel der Kräfte“ im NR beginnt. Am Start: Anrechnung von Karenzzeiten, Papamonat und Entgeltfortzahlung bei Blaulichteinsätzen. All das soll die Wirtschaft zahlen, meint die Politik.

WK-Präsident Jürgen Mandl warnt vor Spendierhosenpolitik im Nationalrat.
© WKK/Helge Bauer WK-Präsident Jürgen Mandl warnt vor Spendierhosenpolitik im Nationalrat.
Trotz aller Warnungen habe die Spendierhosenpolitik im österreichischen Nationalrat offenbar bereits begonnen, warnte Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Viel sei in den vergangenen Wochen von Verantwortungsbewusstsein die Rede gewesen, schon bei der allerersten Gelegenheit würden sich manche politischen Parteien mit Anträgen zu vermeintlichen Verbesserungen gegenseitig überbieten. Das Problem dabei laut Mandl: „Die Politik benimmt sich dabei wie Identitätsschwindler im Onlineshop: Sie bestellen, was gut und teuer ist – und die heimischen Betriebe sollen die Rechnung übernehmen!“

Über die massiven Belastungen für die Wirtschaft hinaus sei die politische Schaffensfreude des Nationalrats auch ein klarer Affront gegenüber den Sozialpartnern, die ohnehin eine Verlängerung der Anrechnung von Karenzzeiten umgesetzt hätten. Mandl: „Ich richte nochmals meinen klaren Appell an die Damen und Herren Abgeordneten zum Nationalrat, bei allem Verständnis für den politischen Wettbewerb der Ideen im Überschwang nicht auf jene zu vergessen, die die Zeche zu bezahlen haben werden: Das sind die österreichischen Betriebe und ihre Mitarbeiter.“

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