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Mandl: Politik der Reformen muss fortgesetzt werden

Erneuter Appell des Kärntner WK-Präsidenten: Bundespolitik soll Reformkurs fortsetzen, Stillstand ist Rückschritt.

Vor den entscheidenden Sitzungen des österreichischen Nationalrats meldete sich heute nochmals Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zu Wort.
© WKK/Bauer

Vor den entscheidenden Sitzungen des österreichischen Nationalrats meldete sich heute nochmals Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zu Wort. Er erinnerte an die Reform- und Entlastungsmaßnahmen, die in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht worden seien und derzeit auf Eis lägen. Mandl: „Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land können aber langfristig nur gesichert werden, wenn Österreich auf diesem Reformkurs bleibt.“

Politik darf nicht bis 2020 warten

Mittlerweile sei es Anfang Juli und bis es nach der Nationalratswahl am 29. September eine neue Bundesregierung – noch dazu unter denkbar schwierigen politischen und persönlichen Verhältnissen – geben werde, schreibe man womöglich das Jahr 2020“, mahnte Mandl: „Inzwischen dreht sich aber die Welt um uns weiter, und auch der Wettbewerb der Ideen, der Unternehmen, der Regionen und Standorte geht weiter.“ Viele wichtige, in den vergangenen Monaten politisch umgesetzte Maßnahmen wie die bürokratische Entlastung, die Arbeitszeitflexibilisierung oder der Familienbonus würden den Unternehmen und Mitarbeitern das Leben leichter machen. Andere richtige Weichenstellungen seien vorbereitet worden, wie etwa steuerliche Erleichterungen für Kleinbetriebe und eine Senkung der Körperschaftssteuer. Mandl Appell an die Abgeordneten: „Setzen Sie sich bitte für den Lebensstandort Österreich, seine Unternehmer und Mitarbeiter ein.“

Steuer- und Entlastungsreform muss umgesetzt werden

Österreich brauche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die den Standort stärken. Deshalb forderte Mandl, die versprochene Steuer- und Entlastungsreform auch umzusetzen: „Dringend benötigte Entlastungsschritte wie etwa eine Pauschalierung für Kleinunternehmen oder die Anhebung der Grenze für die Absetzbarkeit von geringwertigen Wirtschaftsgütern sind ebenso umzusetzen wie die Senkung der Körperschaftssteuer oder der Lohn- und Einkommenssteuer.“

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