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Mandl: Landesrat Holub soll Farbe bekennen!

Ein Kärntner Windkraft-Unternehmen muss Insolvenz anmelden. WK-Präsident Jürgen Mandl fordert mehr Ernsthaftigkeit beim Umgang mit Unternehmerinteressen.

WK-Präsident Jürgen Mandl fordert Klarheit.

Laut Medienberichten sind jahrelange, bis heute ergebnislose Behördenverfahren Auslöser für den Zusammenbruch eines Kärntner Windkraft-Unternehmens. Ich verlange namens der Kärntner Wirtschaft Aufklärung darüber, wie es zu solchen Fehlentwicklungen kommen kann. Während im Burgenland oder in der Steiermark sogar auf der Pack direkt an der Kärntner Grenze zahlreiche Windkraft­anlagen bereits in Betrieb sind, wurde in Kärnten seit Jahren kein einziges Projekt genehmigt. Jetzt will ich wissen, woran das konkret liegt.


Ich habe über Jahre hinweg auf diese unhaltbare Situation hingewiesen – in Pressekonferenzen ebenso wie im persönlichen Gespräch mit dem Umweltreferenten. Dennoch ist seit Inkrafttreten der Windkraftverordnung 2012 kein einziges Windrad in Kärnten genehmigt worden. Die auf Druck der Wirtschaftskammer versprochene Novelle, die 2016 vorgelegt wurde, ist in den kritischen Passagen allerdings wortgleich und hat nichts geändert. Nirgendwo in Österreich ist dieses Thema so praxisfremd geregelt wie in Kärnten.


Wenn aufgrund der Verwaltung, die Landesrat Holub politisch verantwortet, Unternehmen und Arbeitsplätze verloren gehen, dann ist für mich Schluss mit
lustig. Hier mangelt es offenbar an der nötigen Ernsthaftigkeit und dem erforderlichen Willen, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Menschen dieses Landes entsprechende Entscheidungen zu treffen!

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