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Mandl: Keine Entschuldigung für Sozialstaatsmissbrauch

Wirtschaftsvertretung verwundert, weil ÖGB-Lipitsch jene verteidigt, die Kollegen und Betriebe schädigen. „Müssen über Einstellung reden!“

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Verwundert zeigte sich heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl über die reflexhafte Ablehnung von Reformüberlegungen bei der Arbeitslosenunterstützung durch den ÖGB. Die starke österreichische Arbeitnehmervertretung müsse doch das größte Interesse daran haben, dass möglichst viele Menschen – selbstverständlich zu vernünftigen Konditionen – in den Arbeitsprozess integriert seien. Sich für jene stark zu machen, die trotz vorhandener guter Jobangebote den Sicherheitsschirm des Arbeitslosengeldes schamlos ausnutzen und damit das Schutzsystem für alle in Frage stellen würden, könne doch nicht Aufgabe der Gewerkschaft sein, fragt sich Mandl: „Den Sozialstaat und, was noch schlimmer ist, seine Kolleginnen und Kollegen zu missbrauchen und lieber von der Arbeitslosen zu leben als ein akzeptables Jobangebot anzunehmen: Dafür gibt es keine Entschuldigung, und schon gar nicht werde ich mich dafür entschuldigen, diese Dinge beim Namen zu nennen.“

Arbeitslose nicht unter Generalverdacht

Noch einmal stellte Mandl klar, dass sich seine Worte in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt gegen Menschen richten, die unverschuldet ihren Arbeitsplatz verloren hätten oder sich neu orientieren wollten. Aber ÖGB-Präsident Lipitsch müsste selbst größtes Interesse daran haben, die schwarzen Schafe unter den vielen hochqualifizierten einsatzbereiten Mitarbeitern zu finden, und diese nicht reflexartig aus falsch verstandener Solidarität verteidigen. Mandl berichtete, erst gestern habe er von einem großen Kärntner Betrieb erfahren, der aufgrund guter Geschäftslage händeringend mehr als ein Dutzend Mitarbeiter suche – und keinen finde. Vom AMS geschickte Bewerber würden sich nicht einmal für die Art der Tätigkeit interessieren, nur für die Unterschrift, dass sie den Termin wahrgenommen hätten. Mandl: „Wörtlich sagen sie dem Unternehmer, für die paar hundert Euro, die der Lohn über dem Arbeitslosengeld liege, würden sie sich nicht 40 Stunden in die Halle stellen. Diese Einstellung ist es, worüber wir reden müssen.“

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