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Mandl: Gastronomie und Hotellerie müssen öffnen dürfen – jetzt!

Handel startet die „Aufholjagd“, österreichweite Cashback-Aktion der Wirtschaftskammern soll Weihnachtsgeschäft ankurbeln.

#heimkaufen: WK-Marketingleiter Markus Polka, WK-Präsident Jürgen Mandl und WK-Spartenobmann Raimund Haberl kündigten heute die österreichweite Cashback-Aktion an.
© WKK/studiohorst
Einen finalen Appell richtete heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl bei einem Online-Pressegespräch an die Verantwortlichen im Land: Es sei dringend nötig, dass ab Montag nicht nur der Handel und die körpernahen Dienstleister, sondern auch der Tourismus, die Gastronomie und die Hotellerie in Kärnten wieder aufsperren können. „Wir dürfen nicht noch einmal eine Woche verlieren, die Schnee-Stimmung müssen wir mitnehmen, um die Wintersaison zu retten!“, fordert Mandl.

Das mit den Öffnungen verbundene Risiko sei der Wirtschaft bewusst, alle Unternehmen hätten allerdings mittlerweile gelernt, mit umfassenden Präventionsmaßnahmen und den notwendigen Checks umzugehen, betonte Mandl und rief auch seine Unternehmerkolleginnen und –kollegen zur Vorsicht auf: „Es darf nicht wieder passieren, dass wir zusperren müssen; es darf nicht wieder passieren, dass wir über Unterstützungsmaßnahmen diskutieren müssen!

Betriebliches Impfen gestartet

Auch die Wirtschaftskammer trage intensiv zur Absicherung der Corona-Lage bei. So sei seit einer Woche das betriebliche Impfen bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern wieder im Gang. Am 10. und 11. Dezember gäbe es in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) die Möglichkeit, sich in Völkermarkt, Wolfsberg, Spittal und Hermagor impfen zu lassen, diese Aktion sei allerdings bereits ausgebucht. Ein Impfbus in Zusammenarbeit mit der AK werde noch vor Weihnachten für kleinere Betriebe zur Verfügung stehen und könne für kleinräumige Impfaktionen angefordert werden.

Erleichtert zeigte sich Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel, über das angekündigte Ende des Lockdown, der für diese Branche noch schlimmer gewesen sei als die Schließung im Jahr 2020. „Uns sind der erste, zweite und dritte Einkaufssamstag samt dem Marienfeiertag verloren gegangen, das sind etwa 66 Millionen Euro bis Ende November und weitere rund 80 Millionen im Dezember, also acht bis neun Millionen Euro am Tag“, rechnete Haberl vor. Auch er rief dazu auf, die Gastronomie und Hotellerie zu öffnen: „Einen gemütlichen Einkaufsbummel ohne Gastronomie wird es kaum geben.“ Der Kärntner Handel habe die Digitalisierung genutzt und sein diesbezügliches Angebot vervielfacht, aber das könne die Verluste lediglich abfedern, erklärte Haberl: „Acht von zehn Euro werden nach wie vor im stationären Handel umgesetzt.“ Für die verbleibenden Tage sowie den ausnahmsweise offenen Einkaufssonntag am 19. Dezember gibt es für ihn nur eine Devise: „Die Aufholjagd kann beginnen!"

Eine Millionen Euro für den Handel

Auf Kärntner Initiative tragen auch alle zehn Landeswirtschaftskammern zu dieser Aufholjagd bei und starten eine österreichweite Cashback-Aktion, deren Rückvergütungstopf mit einer Million Euro gefüllt ist: Wer ab 13. Dezember bei einem in den vergangenen drei Wochen geschlossenen heimischen Betrieb Gutscheine im Wert von mindestens 50 Euro kauft, erhält 20 Prozent bzw. maximal 60 Euro zurück. Die Abwicklung für ganz Österreich übernimmt die Wirtschaftskammer Kärnten. „Wir wollen allen vom Lockdown betroffenen Betrieben ein bisschen Schwung für den Rest der Weihnachtszeit mitgeben und darauf hinweisen, wie wichtig das ,Heimkaufen‘ ist – für die Wirtschaft, den Lebensstandort und vielleicht sogar für den eigenen Arbeitsplatz“, erklärte WK-Marketingleiter und Cashback-Initiator Markus Polka. 

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Marketing
Mag. Markus Polka
T 05 90 90 4-271
E markus.polka@wkk.or.at

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