th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Mandl: Flexibel ist gut

WK-Präsident ruft zur Mäßigung im Streit um flexiblere Arbeitszeiten auf: Was in ganz Europa normal sei, solle nicht in Österreich zum Untergang des Abendlandes hochstilisiert werden.

WK-Rräsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer
Eine Versachlichung der Debatte um flexiblere Arbeitszeiten und eine "Abrüstung der Sprache" hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl angeregt. Viele europäische Staaten hätten heute schon beweglichere Arbeitszeitregelungen als Österreich, deshalb sei die öffentliche Diskussion hierzulande völlig übertrieben. Mandl: "Das zeigt sich wohl am besten daran, dass die ÖBB-Gewerkschafter am Montag dagegen gestreikt haben, dass ausnahmsweise zwölf Stunden gearbeitet werden kann, obwohl ausgerechnet unter dem heutigen SPÖ-Chef Kern für die ÖBB bis zu 15 Stunden Maximalarbeitszeit vereinbart worden sind."

Faktum sei, dass sowohl der Acht-Stunden-Tag als auch die 40-Stunden-Woche als Normalarbeitszeit erhalten bleiben würden. Mandl appellierte an die Gewerkschaft, die derzeit gut ausgelasteten Betriebe nicht durch völlig unbegründete Maßnahmen wie etwa Betriebsversammlungen zu belasten und auf plumpe Drohungen für die Herbstlohnrunden zu verzichten. "Die betriebliche Realität vor allem im Mittelstand schaut völlig anders aus, da gibt es ein Miteinander von Unternehmer und Mitarbeitern. Hier helfen flexiblere Arbeitszeitregelungen, zu legalisieren, was vielerorts heute schon gelebte Praxis ist. Flexibel ist gut", unterstrich Mandl.

Statt ausufernder Konflikte und einer künstlichen Wiederbelebung des längst überwundenen Klassenkampfs setzt Mandl auf eine starke Sozialpartnerschaft, die sich zu einer Zukunftspartnerschaft entwickeln müsse: "Wir sollten Lösungen für die großen Herausforderungen wie die Digitalisierung oder den Fachkräftemangel erarbeiten und in einem vernünftigen Einvernehmen die Politik dabei unterstützen, kluge Regelungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden. Das ist unsere Aufgabe und nicht der Stellvertreterkrieg für die politische Situation auf Bundesebene."

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
WK-Präsident Jürgen Mandl

Mandl: Wirtschaft fordert IC-Haltestelle Kühnsdorf

Wenig Verständnis für die ÖBB hinsichtlich der Wahrnehmung ihrer regionalen Versorgungsfunktion hat WK-Präsident Mandl. Er verlangt eine bessere Erschließung Unterkärntens sowohl für Güter als auch für den Personenverkehr. mehr

  • WK-News
Umwetter in Kärnten. Kammer richtet Krisenstelle ein.

Unwetterkatastrophe: WK richtet Krisenstellen ein

Auch die Kärntner Wirtschaft ist von den Unwettern betroffen. WK-Präsident Jürgen Mandl hat nun eine Krisenstelle für in Mitleidenschaft gezogene Betriebe eingerichtet und bietet Hilfestellung mit dem Notfallfonds. mehr