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Mandl: Arbeitszeitverkürzung ist das falsche Rezept für mehr Arbeit

Neuerlich strikt gegen eine Arbeitszeitverkürzung spricht sich Kärntens WK-Präsident Mandl aus: Flexibilisierung und Deregulierung schaffe Jobs, nicht weitere Belastungen.

Ein klares Nein gegen Pläne von LH Kaiser bezüglich einer Arbeitszeitverkürzung kommt von der Wirtschaft. Nicht kürzere, sondern flexiblere Arbeitszeiten verlangt Kärnten Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Die SPÖ warnte er abermals davor, falschen volkswirtschaftlichen Rezepten aus Großmütterchens Wirtschaftskochbuch auf den Leim zu gehen: "Betriebe werden mehr Menschen in Beschäftigung bringen, wenn der Staat aufhört, sie zu drangsalieren und ihnen das Geld wegzunehmen, das sie dringend für Investitionen brauchen."

Der Blick nach Frankreich sei der SPÖ schon mehrfach nahegelegt, aber offenbar noch nicht in der ausreichenden Intensität verwirklicht worden. Um die Arbeitslosigkeit zu senken, habe die französische Regierung im Jahr 2000 die Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden verkürzt. Mandl: "Das hat die Personalkosten massiv erhöht, die teilweise durch staatliche Zuschüsse kompensiert werden mussten. Diese wiederum haben das Budgetdefizit Frankreichs zwischen 2000 und 2005 von -1,3 auf -3,2% (2014 4,0%; EU-Kommission) hinaufgetrieben." Darüber hinaus habe die Personalkostenerhöhung die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft beschädigt, mittlerweile wurde die Verkürzung aufgrund dieser Negativ-Bilanz 2008 teilweise zurückgenommen, indem mehr Überstunden zugelassen wurden. Mandl: "Herausgekommen ist eine Pleite für Wirtschaft und Staat, das möchte ich Österreich ersparen. Was Wirtschaft und Arbeitsmarkt dringend brauchen, ist eine umfassende Deregulierung, damit die Betriebe wieder Luft zum Atmen bekommen, und eine Flexibilisierung der Arbeitszeit,  damit - in Summe ohne Mehrarbeit - dann gearbeitet werden kann, wenn Arbeit da ist."

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