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Mandl fordert Rechtssicherheit beim Beschäftigungsbonus ein

Auch wenn die erfolgreiche Aktion gestoppt wird, sollen bereits eingebrachte Anträge noch zugelassen werden, schlägt Kärntens WK-Präsident vor.

Präsident Jürgen Mandl
© WKK

Der Beschäftigungsbonus ist ein voller Erfolg. Mehrere Tausend Unternehmen haben seit dem Sommer ca. 40.000 zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse geschaffen und damit maßgeblich zur Verminderung der Arbeitslosigkeit beigetragen. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl: "Neben der allgemeinen Konjunkturbelebung hat es der Beschäftigungsbonus den Unternehmen zweifelsohne erleichtert, ihre personellen Kapazitäten zu erhöhen und den Aufschwung zu nutzen."

An Versprechen halten

In den Medien sei nun zu lesen gewesen, dass im Rahmen der Koalitionsverhandlungen ein "Kassasturz" erfolgt und man auf der Suche nach Einsparungspotentialen im Bundesbudget sei. Dabei sei auch der Beschäftigungsbonus genannt worden, der an sich bis Juni 2020 zu beantragen gewesen wäre. Mandl: "Es wäre schade, dieses erfolgreiche Förderinstrument vorzeitig auslaufen zu lassen. Insbesondere darf es aber nicht dazu kommen, dass jene Unternehmen, die bereits Anträge eingebracht haben - die erste Refundierung der Lohnnebenkosten erfolgt ohnehin erst zwölf Monate nach Antragstellung - nichts bekommen, weil sich die neue Regierung nicht an Versprechungen der Vorgängerregierung gebunden fühlt."

Zusage für bereits eingereichte Anträge

Die Unternehmerinnen und Unternehmer müssten darauf vertrauen können, dass  Förderangebote, die von der Politik und in weiterer Folge von der Wirtschaftskammer beworben würden, dann auch tatsächlich verfügbar seien, erklärte Mandl: „Wir bitten daher, sicherzustellen, dass zumindest jene, die bereits einen Antrag gestellt haben, jedenfalls in den Genuss der Förderung kommen. Falls eine  Verkürzung der Laufzeit geplant ist, wäre eine rechtzeitige Ankündigung wünschenswert, damit die Firmen noch rechtzeitig Anträge einbringen können.“

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