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Mandl begrüßt raschere Einführung der flexiblen Arbeitszeiten

Schon ab 1. September werden die Arbeitszeitregelungen vor allem für Klein- und Mittelbetriebe und ihre Mitarbeiter besser, unterstreicht der Kärntner WK-Präsident.

„Die Normalarbeitszeit von acht Stunden sowie die 40-Stunden-Woche bleiben unangetastet.
© WKK/Helge Bauer „Die Normalarbeitszeit von acht Stunden sowie die 40-Stunden-Woche bleiben unangetastet.

„Acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche bleiben die Regel – wer anderes propagiert, informiert falsch und schürt Verunsicherung“, stellte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zur mehrheitlichen Beschlussfassung des Nationalrates über die Flexibilisierung der bestehenden Arbeitszeitregelungen fest. Das bedeute keineswegs den von der Opposition herbeiphantasierten Umbau der Arbeitswelt in Österreich, sondern lediglich den Nachvollzug von Arbeitszeitregeln, wie sie in großen Teilen Europas bereits Gültigkeit hätten. Mandl: „Das beste Beispiel ist Skandinavien: In Dänemark, wo man 'Hygge', also Gemütlichkeit besonders schätzt und fördert, gibt es gesetzlich die Möglichkeit, sogar 13 Stunden zu arbeiten.“  

Mandl verbat sich auch die Propagandalüge von einem Zwölf-Stunden-Tag: „Die Normalarbeitszeit von acht Stunden sowie die 40-Stunden-Woche bleiben unangetastet. Es wird weder einen generellen Zwölf-Stunden Tag noch eine generelle 60-Stunden-Woche geben, so wie es bis dato auch keinen generellen Zehn-Stunden Tag oder eine 50-Stunden-Woche gibt.“ Die rasche Einführung der neuen Regelung mit 1. September begrüßt Mandl: „Da wird sich rasch zeigen, dass die Panikmache völlig unbegründet ist, und wir können mit vernünftigen Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst rechnen.“

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