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Mandl begrüßt neues Wirtschaftsprogramm

Dringend notwendiger Befreiungsschlag gegen Bürokratie und Unflexibilität.

Präsident Jürgen Mandl
© WKK/fritzpress

Das soeben von ÖVP und FPÖ vorgelegte Wirtschaftsprogramm sei eine sehr gute Basis, um den in den vergangenen Jahren eingetretenen Entwicklungsrückstand des Wirtschaftsstandortes Österreich aufzuholen, erklärte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Das „Entbürokratisierungs- und Flexibilisierungsprogramm“ korrigiere einige politische Fehlentscheidungen der Vergangenheit: „Ich begrüße die wesentlichen Maßnahmen dieser Einigung, vermisse allerdings eine Rücknahme der Erhöhung der Mehrwertsteuer im Tourismus. Daran müssen wir offenbar noch arbeiten.“

Besonders befürwortet Mandl den Bürokratiekostencheck, der den Entscheidungsträger die Augen öffnen werde, was sie den Unternehmerinnen und Unternehmen des Landes durch die überschießende Regelungswut von Politik und Beamtenschaft an Belastungen auferlege. Als sehr wichtig bezeichnete der Unternehmervertreter auch die Abkehr vom Golden Plating - der Übererfüllung von EU-Richtlinien – sowie die Vermeidung Strafexzessen durch die Einschränkung des Kumulationsprinzips bei Verwaltungsstrafen. Mandl: „Hier wurden wesentliche Forderungen der Wirtschaft endlich ernst genommen. Für diesen Befreiungsschlag gegen Bürokratie und Unflexibilität bedanke ich mich im Namen der heimischen Wirtschaft - und hoffe auf eine rasche Umsetzung.“

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