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Mandl begrüßt „Winterhilfspaket“ der Bundesregierung

Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss stützen die zuletzt angespannte Liquidität der heimischen Betriebe.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Begrüßt hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl weitere Unterstützungsinstrumente für die von der anhaltenden Corona-Pandemie hart getroffene Kärntner Wirtschaft. Die heute von der Bundesregierung präsentierten Details zum Umsatzersatz und zum Fixkostenzuschuss 2 nannte Mandl äußerst erfreulich, zumal betont worden sei, wie wichtig die Möglichkeit der schnellen Beantragung und Auszahlung für viele Betriebe sei. Mandl: „Viele Unternehmen befinden sich seit nunmehr acht Monaten im Ausnahmezustand, da kommt es bei der Liquidität manchmal auf jeden Tag an.“

Umsatzersatz für Gastronomie, Hotels und Handel

Den Umsatzersatz würdigte Mandl als unverzichtbare Stütze, um die Folgen vor allem des zweiten Lockdown abzufedern. Dieses Instrument richte sich nun an Unternehmen aus der Gastronomie, der Hotellerie und dem Handel, auch körpernahe Dienstleister erhalten den Umsatzersatz für die Zeit, in der sie nicht aufsperren dürfen. So würden zum Beispiel Friseuren 80 Prozent des Umsatzes vom November 2019 ersetzt. Für Handelsunternehmen kommt es entsprechend der Verderblichkeit und Saisonalität der Ware (Wertverlust in der Lockdown-Phase), der Umsatz/Ertrag-Relation und der Wahrscheinlichkeit von Aufholkäufen zu einer verfassungsrechtlich gebotenen Staffelung. Mandl: „Da wird es in der Frage, welcher Bereich wie viel Ersatz erhält, sicher noch zu Feinabstimmungen kommen müssen."

Fixkostenzuschuss startet in zweite Phase

Die zweite, mit Ungeduld erwartete Unterstützungsmaßnahme ist der Fixkostenzuschuss, der in Phase 2 schon ab 30 % (statt bisher 40 %) Umsatzausfall gewährt und kann bis zu 100 % betragen. Darüber hinaus wird der Begriff der Fixkosten erweitert, sodass auch die AfA, die fiktive AfA, Leasingsraten sowie frustrierte Aufwendungen und betriebsnotwendige Personalkosten geltend gemacht werden können. „Davon profitieren besonders die mit am schwersten getroffenen Branchen wie beispielsweise Reisebüros, Kinos und die Busunternehmen“, erklärte Mandl und stellte gleichzeitig klar: „Auch für indirekt betroffene Zulieferfirmen wie Bäcker oder Fleischer im Lebensmittelgewerbe, aber auch den Lebensmittel-Großhandel oder den gesamten Event-Bereich muss es rasch Entschädigungen geben, da sind wir als Interessenvertretung noch nicht am Ziel.“

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