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Mandl begrüßt Mindestsicherung für Selbstständige

Die Soforthilfe der Bundesregierung für Selbstständige komme zum richtigen Zeitpunkt. Die nächste Ausbaustufe des Schutzschirms für die Wirtschaft müsse allerdings umfangreicher, gerechter und schneller erfolgen, verlangt der WK-Präsident.

WKK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Als wichtige erste Hilfe bezeichnete Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl das von der Bundesregierung heute vorgestellte Soforthilfepaket aus dem Härtefallfonds. Mandl: „Ich begrüße diese Maßnahme der Bundesregierung zur Mindestsicherung für Selbstständige, um unsere wegen der notwendig gewordenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Not geratenen Betriebe zu unterstützen. Klar ist aber auch, dass es sich dabei um einen ersten Schritt zur Existenzsicherung handelt, dem weitere folgen müssen.“

Zusatzsortiment bei Handelsketten einschränken

Wolle man den Wirtschaftsstandort halbwegs unbeschadet über die Coronakrise bringen, müssten künftige Maßnahmen für viele Unternehmen allerdings umfangreicher, schneller und auch gerechter als bisher erfolgen. Denn bei den derzeit massiv von Schließungen betroffenen Betrieben steige der Unmut, dass andere Unternehmen unter dem Titel der „Systemrelevanz“ profitieren würden, so Mandl: „Ich appelliere an die großen Handelsketten, den Verkauf ihrer Zusatzsortimente abseits der Lebensmittelversorgung einzuschränken, um sich nicht dem Vorwurf des unfairen Wettbewerbs gegenüber jenen Händlern auszusetzen, die derzeit behördlich geschlossen sind.“

Zwischen Ruin und Börsenhoch

Ebenso für berechtigte Kritik sorge der Umstand, dass die umstrittenen internationalen Onlinemarktplätze, die ohnehin in Österreich kaum Steuern zahlen würden, nicht von den gleichen Einschränkungen betroffen seien wie der stationäre Handel. „Wir verstehen die Notwendigkeit, die Ausbreitung des Virus und die Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu bekämpfen. Aber zu dieser Aufgabe müssen alle ihren Teil beitragen. Es kann nicht sein, dass die einen ruiniert sind und die anderen mit der Krise gute Geschäfte machen, wenn ich mir die Börsenentwicklung mancher Onlinehändler anschaue“, stellte Mandl klar.

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