th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Mandl: Wo sind die Vorkehrungen für die Omikron-„Wand“?

Wirtschaft verlangt sofortige Notfallpläne für explodierende Infiziertenzahlen unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Unverständnis für Gesundheitsminister Mückstein und die gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination (GECKO) äußerte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Seit Wochen werde mit panischem Unterton vor einer von der Omikron-Variante ausgelösten Infektions-„Wand“ an Stelle der schon sattsam bekannten Welle gewarnt, notwendige Maßnahmen würden allerdings auf sich warten lassen. Mandl: „Wo bleiben die entsprechenden rechtlichen Vorkehrungen, mit denen sich auch die Unternehmen auf eine Vielzahl an erkrankten und vorübergehend nicht arbeitsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einstellen können? Mir geht langsam das Verständnis aus für diesen behördlichen Alarmismus, der nicht weiterdenkt!“ 

Arbeitsrechtsänderungen notwendig

Wenn aufgrund starker Regenfälle eine Überflutung zu befürchten sei, müssten Sandsäcke gefüllt und Wasserleitsysteme errichtet werden. Das sei in der Pandemie ähnlich, betonte Mandl: „Die Wirtschaft besteht nicht nur aus Stromversorgern, Lebensmittelgeschäften und Tankstellen. Die Produktion muss auch in anderen Branchen weitergehen, so gut es eben möglich ist. Wo bleiben die rechtlichen Vorkehrungen für diese Situation?“ 

Das bedeute, dass jene Mitarbeiter, die nicht erkrankt seien, vorübergehend mehr zu erledigen haben würden, bis die Kolleginnen und Kollegen wieder gesund seien. „Aber dazu braucht es beispielsweise eine Lockerung der Arbeitszeitgrenzen, die zeitlich befristet ausgeweitet werden müssten, selbstverständlich verbunden mit Freiwilligkeit und entsprechender Überstundenabgeltung. Sonst steht jeder Unternehmer, der seinen Betrieb im Notprogramm weiterlaufen lässt, mit einem Fuß im Kriminal!“

Rechtsschutz und Entschädigung für Unternehmen

Darüber hinaus müsse rechtlich Vorsorge getroffen werden, dass - ähnlich Fällen höherer Gewalt – Pönalzahlungen aufgrund von Verzögerungen in Folge von Omikron-Infektionen unter der Belegschaft nicht schlagend würden. Weiters sei ein vorübergehendes Aussetzen von behördlichen Prüfungen notwendig, um die Betriebe nicht zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig müsse auch sichergestellt werden, dass die nötigen Absonderungsbescheide umgehend ausgefolgt und entsprechende Entschädigungen zur Unterstützung der betrieblichen Liquidität rasch ausbezahlt würden. Mandl: „Die Wirtschaft hat jetzt fast zwei Jahre Coronakrise überstanden, hat alles mitgetragen, an vielem aktiv mitgewirkt. Unter diesen geänderten Umständen kann ich nur an die Verantwortlichen appellieren, diese bevorstehenden schwierigen nächsten Wochen mit behördlichem Augenmaß zu einem guten Ende zu bringen.“ 

Das könnte Sie auch interessieren

Heimkaufen Ahm und Polka

Christkind bringt Cash back

Mit der beliebten Cashback-Aktion haben die Stadt Klagenfurt und die Wirtschaftskammer den Unternehmen und Bürgern erneut unter die Arme gegriffen: Wer seit 28. November seine Rechnungen von Klagenfurter Betrieben eingereicht hat, bekommt nun 20 Prozent in City 10ern zurück. mehr

Freuen sich auf die Wintersaison: Fachgruppenobmann Manuel Kapeller-Hopfgartner, Hochrindl-Geschäftsführerin Alexandra Bresztowanszky und TopSKiPass-Geschäftsführer Wolfgang Löscher

Kärntner Seilbahnen: Mit Vorfreude und Mut in den Skiwinter

Die Kärntner Seilbahnunternehmen blicken trotz Herausforderungen mit Zuversicht in die Wintersaison. Die Schneesehnsucht der Gäste, die gute Nachfrage im Vorverkauf und Investitionen in Millionenhöhe machen Vorfreude auf einen gelungenen Skiwinter. mehr

Rezeptionsmitarbeiter mit Gästen

Zahlung ist längst fällig

Trotz Verhandlungen mit den Gewerkschaften ist für die Beschäftigten in der Hotellerie und im Gastgewerbe kein zusätzlicher Teuerungsausgleich in Sicht. Sigismund Moerisch, Fachgruppenobmann der Hotellerie, und Stefan Sternad, Sprecher der Kärntner Wirte, fordern Unternehmer nun auf, selbst aktiv zu werden und die Zahlungen freiwillig zur Anweisung zu bringen.  mehr