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Mandl: Maut-Abzocke des Bundes völlig inakzeptabel!

WK-Präsident droht mit Protestmaßnahmen: Kärntens Wirtschaft lasse sich weitere Benachteiligungen nicht gefallen.

Obwohl die Kärntner Sozialpartner erst vergangene Woche ihr Veto gegen die Mautpläne der Bundesregierung in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesminister Stöger eingelegt haben, scheint die Politik an der Erhöhung der Sondermauten auf der Tauernautobahn und im Karawankentunnel festzuhalten. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl stellt klar: "Kärntens Wirtschaft befindet sich in einer herausfordernden Situation und setzt stark auf den Export. Weitere hausgemachte Belastungen werden wir keinesfalls hinnehmen – umso weniger, als auf anderen Strecken die Mauten sogar sinken."

Damit bezieht sich Mandl auf den Brenner, wo künftig die Sondermaut nur ein Viertel jener des Karawankentunnels betragen soll. Die seitens der Wirtschaftskammer geforderte detaillierte und transparente Kostenrechnung hinter den Mautplänen sei bis heute vom Verkehrsministerium nicht vorgelegt worden. Irritiert zeigt sich der Vertreter der Kärntner Wirtschaft auch vom Umstand, dass diese weitere Benachteiligung des Wirtschaftsstandortes und Tourismuslandes Kärnten von der Landesregierung dem Vernehmen nach bereits abgesegnet worden sein soll. Mandl: "Der Karawankentunnel ist wichtig für die Zulieferung von Rohstoffen und Halbfertigprodukten nach Kärnten, für zahlreiche Touristen, die von Süden anreisen und selbstverständlich für unsere Exportwirtschaft in Richtung Koper und Südosteuropa. Ich verlange unverzüglich Aufklärung darüber, was hier ohne Einbeziehung der betroffenen Branchen vereinbart wurde. Wer seitens der Politik und der Verwaltung in Land oder Bund glaubt, über Kärnten weiter drüberfahren zu können, muss sich auf geharnischte Protestmaßnahmen einstellen. Uns reicht’s!"

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