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Logistiker Knapp erweitert mit Klagenfurter Büro

Grazer Logistik-Unternehmen Knapp erweitert nach Klagenfurt. Acht bis zehn Techniker werden gesucht.

Knapp Klagenfurt Arbeitsplätze Technik
© KK/Knapp AG Die Grazer Logistiker-Gruppe Knapp erweitert. Die Wahl des neuen Standortes fiel auf Klagenfurt.

Die Knapp AG mit Sitz im steirischen Hart bei Graz ist eine der Global Player in Sachen Intralogistik und Technologieführer in den Bereichen Lagerlogistik, Lagerautomaten und Logistiksoftware. 35 Standorte deckt die Unternehmensgruppe bereits ab, 2018 wird Klagenfurt die Nummer 36.

Die gute Auftragslage und ein jährliches Plus von 14 Prozent ermöglichen Wachstum. Im neuen Engineering- und Konstruktionsbüro sollen zwischen acht und zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Die Nähe zu Ausbildungseinrichtungen wie Universität, HTLs und Fachhochschulen waren neben einer hervorragender Infrastruktur auch die hohe Lebensqualität die ausschlaggebenden Kriterien für den neuen Standort am Wörthersee“, erklärt Ingo Spörk, Personalleiter Knapp AG. Vor allem Mitarbeiter in den Bereichen Mechanical und Electrical Engineering werden gesucht.

Neben Investments in internationale Standorte, wurde auch in die Knapp Systemintegration in Leoben investiert sowie ein neuer Campus in Dobl, Steiermark, eröffnet. Die Vorarbeiten für den Bau eines modernen, sechsgeschossigen Bürogebäudes im Headquarter in Graz für 450 Mitarbeiter haben bereits begonnen.


Interview mit dem Personalleiter der Knapp AG, Ingo Spörk

Ingo Spörk
© KK/Knapp AG

Knapp erweitert 2018 nach Klagenfurt – wie fiel die Entscheidung auf Kärnten?

Dafür hat es mehrere Gründe gegeben. Ein ganz wesentlicher Grund war das Angebot an relevanten Bildungseinrichtungen im technischen Bereich, wie die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die entsprechenden Fachhochschulen sowie die HTLs in Kärnten. Damit hängt das Angebot an hochqualifizierten Technikerinnen und Technikern in Kärnten zusammen. Die Infrastruktur und das tolle Umfeld, welches wir im Lakeside Park in Klagenfurt vorfinden, ermöglicht uns den Standort sehr rasch hochzuziehen und möglichst viele technische Experten zu begeistern.

Einen weiteren Pluspunkt stellt auch die geographische Lage dar. Einerseits ermöglicht die relative Nähe zum Headquarter der Knapp-Gruppe in Hart bei Graz einen guten Erfahrungs- und Wissensaustausch und andererseits hoffen wir auch Technikerinnen und Techniker aus den benachbarten Ländern wie etwa Italien oder Slowenien zu rekrutieren.

Wie sehen Sie den Wirtschaftsstandort Kärnten im Vergleich zu der Steiermark?

Wir sind der Meinung, dass beide Bundesländer gute Voraussetzungen für die Industrie bieten, sowohl in Bezug auf die Bildungseinrichtungen, Infrastruktur als auch der hervorragenden Lebensqualität  in Kärnten und in der Steiermark.

Knapp zählt zu den Global Playern in der Intralogistik. Inwiefern spielt der Standort Österreich da eine Rolle – im negativen wie positiven Sinn?

Österreich spielt eine sehr entscheidende Rolle innerhalb der Knapp-Gruppe. Das Unternehmen, das sich mehrheitlich im Familienbesitz befindet, wurde ursprünglich im Raum Graz gegründet. Obwohl unser Exportanteil bei mehr als 98 Prozent liegt ist ein Großteil der mittlerweile mehr als 3500 Mitarbeiter an einem der vier österreichischen Standorte beschäftigt. 

Welche Ziele verfolgt Knapp in Kärnten? Was genau wird zum Klagenfurter Standort übersiedelt?

Unser primäres Ziel ist es, einen attraktiven Standort für technische Experten mit dem primären Fokus auf Engineering-Kompetenz zu etablieren. Es werden von uns keine Bereiche nach Klagenfurt übersiedelt, sondern es wird ein Teil des Wachstums der Knapp- Gruppe zukünftig am Standort in Klagenfurt realisiert.

Wie viele Arbeitsplätze entstehen in Kärnten?

Wir haben vor mit einem Team von acht bis zehn Engineers in Klagenfurt zu starten und den Standort dann, in Anlehnung an das generelle Wachstum der Gruppe weiterzuentwickeln.

Wann wird eröffnet?

Wir eröffnen den Standort im April 2018 im Lakeside Park in Klagenfurt. Ausgebaut wird kontinuierlich. 

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