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Lernen – Learning - Imparare

Vokabeln pauken, Phrasen auswendig lernen und Grammatik draufschaffen? Sprachen lernen kann auch ganz anders gehen. Sprachtrainerin Christina Luschin tritt den Beweis an.

Christina Luschin Sprachlounge Bleibung
© Sprachlounge Bleiburg
Wenn es um das Lernen von Sprachen geht, fühlen sich viele Österreicher in die dunkle Zeit der Vokabeltests und Grammatikbücher zurückversetzt, was nicht selten für alles andere als wohlige Schauer sorgt. Sprachen lernen war und ist für viele Schüler ein hartes Brot und weitab der Praxis. Den Beweis, dass es auch anders geht, das Entdecken und Erlernen einer anderen Sprache durchaus Spaß machen kann, will Sprachtrainerin Christina Luschin antreten. Die Bleiburgerin will mit ihrer Sprachlounge andere Wege beschreiten und so einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

1. Beschreiben Sie bitte kurz Ihr Unternehmen!
Ich führe die Sprachlounge Bleiburg und biete Kurse in Englisch und Italienisch an. In einem stimmigen Ambiente bringe ich meinen Kunden ohne Druck und mit eigener Zeiteinteilung die Sprachen näher. Wichtig ist mir, keinem starren Lehrplan zu folgen, sondern mich an den Bedürfnissen meiner Kunden zu orientieren.

2. Weshalb haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
Nun, in der Schule war ich immer eher Durchschnitt, wie ich zugeben muss. In dieser Zeit habe ich aber gemerkt, dass man mit Beharrlichkeit und Wille alles erreichen kann. So etwas wie es nicht zu schaffen gibt es in meinem Leben nicht. In dieser Zeit habe ich auch meine Liebe zu Sprachen entdeckt und bin dann fast logischerweise Dolmetscherin geworden. Aus diesem Beruf hat sich die Sprachlounge entwickelt.

3. Was macht es für Sie einzigartig, selbstständig zu sein?
Am wertvollsten finde ich die Möglichkeit, sich die Zeit frei einzuteilen und selbst zu bestimmen, wann und wo ich arbeite. So kann ich auf eigene Bedürfnisse und auf die Bedürfnisse meiner Familie Rücksicht nehmen. Die Selbstständigkeit hat auch den Vorteil, dass ich mich in meinem Beruf so ausleben kann, wie ich es will. Ich liebe es, Unternehmerin zu sein und meinen Job mit Hingabe zu machen.

4. Wie halten Sie sich im Leben und im Beruf fit?
Um fit zu bleiben habe ich sogar einen Personal Trainer. Meine kleine Tochter hält mich sehr auf Trab, möchte nahezu ständig mit mir Sport machen und hält mich und sich selbst in Bewegung. Deshalb trifft man mich sehr oft beim Schwimmen, Laufen, Radeln oder Wandern. Die Bewegung hilft mir, den Kopf freizubekommen und fit für die nächste Herausforderung zu sein.

5. Beschreiben Sie uns, wie für Sie ein erfolgreicher Tag im Leben eines Unternehmers aussieht!
Ein erfolgreicher Tag beginnt für mich damit aufzustehen, meine Termine für den Tag zu checken und mich auf die Aufgaben zu freuen, die vor mir liegen. Er endet damit, am persönlichen Erfolg meiner Kunden teilhaben zu können und die Gewissheit zu haben, einem Menschen die Angst vor neuen Sprachen genommen und durch Spaß am Lernen und Motivation, Neues kennenzulernen, ersetzt zu haben.

6. Und warum ist Ihrer Meinung nach der Mittelstand wichtig für Kärnten?

Der Mittelstand ist der Stützpfeiler unseres Lebens. Er sorgt für den Aufschwung, steht für ein gemeinsames Miteinander und dafür, dass man sich gegenseitig hilft.

7. Wenn Sie drei Wünsche für Ihr Unternehmen  frei hätten, was würde Sie sich wünschen?
Für meine Firme wünsche ich mir, dass ich meine bestehenden Kunden behalte und neue Kunden gewinnen kann. Viele Neukunden finden über Mundpropaganda zu mir, was mich stolz macht, da das die ehrlichste Art der Werbung ist. Ich wünsche mir, dass das so bleibt und so noch mehr Menschen von meinen Qualitäten überzeugt werden.

Word-Rap

Joggen oder Radfahren?

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