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Lehrlinge erobern die weite Welt

Ab 2019 gibt es mehr Geld für „Erasmus+“ und somit mehr Plätze für Lehrlinge, um reichlich Auslands-erfahrungen zu sammeln.

Claudia Blasi
Lehrling Julia Leiter mit Emanuel Stadler
© KK Lehrling Julia Leiter konnte in Finnland sprichwörtlich in fremde Töpfe blicken.
Österreichs Wirtschaft profitiert in hohem Maße davon, dass junge Fachkräfte nach einem Auslandsaufenthalt mit einem vollen Rucksack an Erfahrungen, Kenntnissen bei Technik und Sprachen wieder in den Betrieb zurückkommen. Um noch mehr Interessierte  für einen Auslandsaufenthalt zu gewinnen, steigen 2019 die Mittel für das Lernprogramm im Ausland „Erasmus+“ auf 47,4 Millionen Euro – ein Plus von 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit sollen heuer mehr als 23.000 Schüler, Lehrende, Lehrlinge und Studierende ins Ausland gehen können.

Win-win-Situation für alle Beteiligten

An dem Programm teilnehmen können Lehrlinge ab dem zweiten Lehrjahr ab 16 Jahren oder Lehrabsolventen innerhalb eines Jahres nach Lehrabschluss. Weitere Voraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Österreich und eine Mindestdauer des fachbezogenen Praktikums von zwei Wochen. Wichtig seien ebenso Offenheit, Motivation, Flexibilität und die Bereitschaft, Neues zu entdecken. 

Entlohnung bleibt weiterhin aufrecht

Ein Auslandspraktikum während der Lehrzeit wird als Ausbildung anerkannt. Der Lehrling erhält weiterhin die Lehrlingsentschädigung. Zusätzlich bekommt er einen Zuschuss zu Reise-, Versicherungs- und Aufenthaltskosten, die während des Praktikums entstehen. Auch der Sprachkurs im Ausland wird gefördert. Lehrbetriebe, die den Richtlinien entsprechen, bekommen die Bruttolehrlingsentschädigung laut Kollektivvertrag für jenen Zeitraum ersetzt, für den sie ihren Lehrling für ein berufsbezogenes Auslandspraktikum freistellen. Über zehn Länder, von Schottland bis nach Malta, sind Teil des Programms. Die Zuteilung erfolgt nach Verfügbarkeit der Praktikumsplätze in den Ländern.


Dieser Artikel erschien in der Kärntner Wirtschaft, Ausgabe 5/6.

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