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Export: Land und WK unterstützen die "Eroberer" auch in diesem Jahr

Erfolgreiche Exportoffensive wird 2016 fortgeführt: 500.000 Euro für Messen, Missionen und Kooperationen mit Uni und FH.

Damit der Arbeitsplatz- und Wohlstandsmotor Exportwirtschaft wird auch im kommenden Jahr auf Hochtouren läuft, setzen Wirtschaftslandesrat Christian Benger und Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Exportoffensive fort: Auch 2016 stehen für die Unternehmen, die sich an Messen im Ausland beteiligen wollen, für Wirtschaftsmissionen in Zukunftsmärkte und die intensive Kooperation von Wirtschaft mit Universität und Fachhochschule insgesamt eine halbe Million Euro zur Verfügung. Benger: "Wir wollen damit Stärken stärken, damit die erfolgreiche Internationalisierung der Kärntner Wirtschaft weitergeht und noch mehr Unternehmen den Mut fassen, den Schritt über die Grenze zu setzen.

Wirtschaftslandesrat Christian Benger, WK-Präsident Jürgen Mandl, WK-Außenwirtschaftsleiter Meinrad Höfferer, KRAUS-GF Dieter Wagner und FH-Professor Wolfgang Eixelsberger in der einzigen Tragrollenerzeugung Österreichs. Fotos: WKK/fritzpress
Wirtschaftslandesrat Christian Benger, WK-Präsident Jürgen Mandl, WK-Außenwirtschaftsleiter Meinrad Höfferer, KRAUS-GF Dieter Wagner und FH-Professor Wolfgang Eixelsberger in der einzigen Tragrollenerzeugung Österreichs. Fotos: WKK/fritzpress


Wie wichtig der Export schon heute für Kärnten ist, unterstrich WK-Präsident Mandl: "Jeder zweite Euro, der in Kärnten erwirtschaftet wird, kommt aus dem Export, und 70.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an der Außenwirtschaft." Beim Exportzuwachs war Kärnten im vergangenen Jahr sogar erstmals Bundesmeister: Mit einem Plus (2013 auf 2014) von 5,7 Prozent verwiesen die Kärntner Grenzgänger die Kollegen in Vorarlberg, Oberösterreich und der Steiermark auf die hinteren Plätze. Der Bundesdurchschnitt lag lediglich bei 1,9 Prozent. Benger: "Wir unterstützen die  Eroberer, denen der Markt von morgen gehört."

Umso stolzer ist Mandl auf die Exporteure, weil sie den Einbruch der starken Nachbarmärkte Italien und Slowenien im Zuge der Wirtschaftskrise durch neue Ziele außerhalb Europas mehr als wettgemacht haben. Das zeigt auch die Statistik deutlich: Nach Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner Kärntens mit einem stabilen Exportvolumen von rund zwei Milliarden Euro, hat sich Italien trotz eines Exportrückgangs von einem Viertel in den vergangenen vier Jahren mit 750 Millionen auf Platz zwei gehalten. "Aber dahinter kommen schon die USA mit Exporten in Höhe von 720 Millionen Euro - das bedeutet eine Verdreifachung in vier Jahren", unterstrich Meinrad Höfferer, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU: "Aber auch mit dem Exportweltmeister Deutschland hat Kärnten eine positive Außenhandelsbilanz – das sagt schon einiges."



Einer der Höhepunkte im kommenden Jahr ist die Wirtschaftsmission in den Iran, von dessen Öffnung sich die Wirtschaft viel verspricht. Höfferer: "Im Mai sollten wir bei den ersten dabei sein." Weiters will man zusätzliche Exporteure gewinnen, die Startup-Aktivitäten fortsetzen, die Beteiligung an wichtigen internationalen Messen weiter ausbauen und dem Trend zur zunehmenden Digitalisierung Rechnung tragen. Wolfgang Eixelsberger, Professor für Information Management an der FH Kärnten: "Mit 20 exportorientierten Kärntner KMU haben wir erst kürzlich eine Studie über Potentiale und Herausforderungen im Export gemacht, um die Unterstützung vor allem im zukunftsträchtigen Bereich E-Business noch besser machen zu können." Vom Kontakt zu Uni und FH profitieren die Betriebe, die auf wissenschaftliches Know-how zugreifen können, aber auch die Studierenden, die in Kontaktmit späteren Arbeitgebern kommen. Höfferer: "Diese enge Verzahnung von Bildung und Wirtschaft ist uns wichtig, damit wir die jungen Leute bei unseren Betrieben im Land halten." Alle Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten für Exporteure hat die WK im druckfrischen Außenwirtschafts-Guide im Taschenformat zusammengefasst, der bei der WK Kärnten, Abteilung Außenwirtschaft, erhältlich ist.

Schauplatz des Pressegesprächs war die Firma KRAUS Betriebsausstattung und Fördertechnik in Klagenfurt, die sich seit 77 Jahren mit Betriebslogistik beschäftigt. Das erfolgreiche Exportunternehmen mit rund 50 Mitarbeitern erwirtschaftet etwa 40 Prozent seines Umsatzes von neun Millionen Euro direkt über Vertretungen im Ausland. Geschäftsführer Dieter Wagner: "Export ist ein Abenteuer - damit es auch ein Erfolg wird, braucht man eine erfahrene Wegbegleitung. Dafür bin ich der Wirtschaftskammer Kärnten sehr dankbar."

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