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Land und WK stellen die "Exportmillion" vor

Kärntens Export ist seit Jahren eine Erfolgsgeschichte, die Wohlstand ins Land bringt. Wirtschaftslandesrat Benger und WK-Präsident Mandl wollen "Stärken stärken" und verdoppeln die bestehende Exportoffensive.

Auf dem beeindruckenden Ergebnis der Kärnten Außenhandelsbilanz 2015 bauen Wirtschaftslandesrat Christian Benger und Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl auf. Im vergangenen Jahr konnten 2500 Kärntner Exportbetriebe über sieben Milliarden Exportsumme, mehr als eine Milliarde Handelsbilanzüberschuss und damit ein Plus zum Vorjahr von 4,7 Prozent erwirtschaften. Diese Erfolgsgeschichte soll nun um neue Kapitel erweitert werden: Land und Kammer stellen für die nächste Phase der Exportoffensive im kommenden Jahr gemeinsam eine Million Euro - nach 500.000 Euro bisher - zur Verfügung, die in die Erschließung neuer Märkte und Marktnischen, die Vertiefung bestehender Exportbeziehungen und die weitere Zusammenführung von Wissenschaft und Wirtschaft fließen soll. 400 Kärntner Exporteure sollen davon profitieren, 100 neue Betriebe für den Export gewonnen werden. Mandl heute bei einem Pressegespräch in Klagenfurt: "Jeden zweiten Euro verdient Kärnten im Export, 70.000 Arbeitsplätze hängen davon ab. Wir wollen Unternehmer dazu ermuntern, sich auszuprobieren auf der ganzen Welt." Auch er selbst hat seine ersten unternehmerischen Schritte im Export auf einer Auslandsmesse gemacht.

Ab 2017 stellen Land und Kammer insgesamt eine Millionen Euro für die Exportförderung zur Verfügung. So sollen unter anderem 100 zusätzliche Unternehmen zu erfolgreichen Exporteuren gemacht werden. Foto: WKK/fritz-press
Ab 2017 stellen Land und Kammer insgesamt eine Millionen Euro für die Exportförderung zur Verfügung. So sollen unter anderem 100 zusätzliche Unternehmen zu erfolgreichen Exporteuren gemacht werden. Foto: WKK/fritz-press

"Krise hin oder her, der Kärntner Exportmotor stottert nicht", erklärte dazu LR Benger: "Wir wollen weiter Stärken stärken und mit der Exportmillion jene unterstützen, die über Grenzen gehen." Der Iran, China, Japan und Mexiko stehen ganz oben auf der Liste der Länder, die mit Hilfe von Wirtschaftsmissionen mit zahlreichen abgestimmten Kontakten für die teilnehmenden Unternehmen im nächsten Jahr erkundet werden sollen. Warum Mexiko? "Ist für uns interessant aufgrund einer Industrialisierungswelle, aber auch als Konsumabsatzmarkt, darüber hinaus stark in erneuerbaren Energien und als Hub für Lateinamerika", analysiert Meinrad Höfferer, Chef der Außenwirtschaftsabteilung der WK. Auf Umwelttechnologien setzt Kärnten auch in China, wo mittlerweile Fünfjahrespläne gegen die enorme Luftverschmutzung beschlossen wurden. Die Auswahl der Zukunftsmärkte erfolgte in Kooperation von exportierenden Unternehmen mit Uni und FH.



Mit einer Road Show durch die Kärntner Bezirke will Höfferer weitere Grenzgänger motivieren und Bewusstsein für das nötige Tempo im Export schaffen: "Wir müssen uns davon verabschieden, dass man zwei Jahre Zeit hat, um sich fit zu machen für ein Auslandsgeschäft - wir müssen schneller werden." Weitere Stationen sind Weißrussland – um mit einer neuerlichen Wirtschaftsmission die bereits aufgebauten Kontakte zu vertiefen - und die Fortsetzung der Balkanoffensive mit einer Delegation nach Kroatien.

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