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Künstliche Intelligenz: JW startet Österreich-Roadshow in Klagenfurt

Die neue JW-Bundesvorsitzende Holzinger präsentierte ihren ersten Meilenstein mit Wirtschaftslandesrat Zafoschnig und WK-Präsident Mandl.

Auftakt zur JW-Roadshow: Landesrat Ulrich Zafoschnig, JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger und WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Studiohorst Auftakt zur JW-Roadshow: Landesrat Ulrich Zafoschnig, JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger und WK-Präsident Jürgen Mandl
Künstliche Intelligenz (KI oder AI) ist derzeit eines der weltweit spannendsten und innovativsten Themen. Aber was verbirgt sich tatsächlich hinter dem Begriff? Welche Chancen und Herausforderungen sind für Unternehmen mit dieser Technologie verbunden? Wie wird Künstliche Intelligenz heute schon in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt? Um diese und viele weitere Fragen dreht sich die neue österreichweite Roadshow der Jungen Wirtschaft, die am 6. Feber im MAKERSPACE Carinthia in Klagenfurt startet. „Wir wollen die Chancen aufzeigen und Mut zum Unternehmertum machen“, betonte die seit Jahresbeginn im Amt befindliche Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, die Kärntner Unternehmerin Christiane Holzinger, heute bei der Präsentation der Roadshow, die bis Juni durch alle Bundesländer führen wird.


Dass das Thema für viele oft noch wenig greifbar erscheint und Berührungsängste bestehen, räumt Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ein, aber: „Die neuen Technologien haben längst nicht nur in der Industrie, sondern auch in unserem Alltag Einzug gehalten.“ So könne man den Konditionsaufbau beim Laufen oder auf dem Rad mit dem Computer am Handgelenk begleiten, auf dem Tennisplatz checke ein Sensor die Beanspruchung des Rackets, analysiere das eigene Spiel und mache Verbesserungsvorschläge. In der Industrie sei KI schon länger angekommen: Produktionsanlagen kontrollieren sich selbst und bestellen Ersatzteile, die von Servicerobots geliefert werden. Steuerungscomputer einer Fertigungsstraße kommunizieren mit den Maschinen von Zulieferbetrieben, um Maßabweichungen auszugleichen und Abläufe zu optimieren. Mandl: „Dabei verbessern sie sich selbstständig durch hochentwickelte Lern-Algorithmen. Der Mensch wird dabei keineswegs überflüssig, aber er kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren, was auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel nicht unerheblich ist. Aufklärung wie die durch die JW-Roadshow kommt da genau zur rechten Zeit.“

Eine Einschätzung, die Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig teilt: „Information ist wichtig, denn die KI ist kein Zukunfts-, sondern ein Gegenwartsthema.“ Kärnten sei dabei gut aufgestellt, denn man verfüge nicht nur über eine clevere Verwaltung – wie man z.B. durch den Einsatz eines autonom fahrenden Busses in Pörtschach gezeigt habe -, sondern auch über einen Know-how-Cluster rund um Infineon: „Und viele andere Institutionen wie der MAKERSPACE Carinthia tragen zu Forschung und Entwicklung bei.“

Die Junge Wirtschaft bringt u. a. mit den Erfolgsbeispielen Sensolligent und Meinrad.cc regionale Top-Unternehmen auf die Bühne, die heute schon Künstliche Intelligenz nutzen. Neben den Highlight-Betrieben bietet der Kärntner Clemens Wasner als Keynote-Speaker Top-Insights aus der KI-Szene. Wasner ist CEO von EnliteAI, einem auf die Anwendung von KI spezialisierten Unternehmen aus Wien, und Gründer von AI Austria, eines unabhängigen Thinktank, der sich die Etablierung Österreichs als Vorreiter im Bereich der angewandten KI zum Ziel gesetzt hat. Holzinger: „Wir zeigen, wie Unternehmerinnen und Unternehmer KI clever in ihren Business-Alltag integrieren können, und liefern damit konkrete Beispiele, um diese neuen Technologien im eigenen Betrieb optimal zu nutzen.“

Die Roadshow-Termine im Überblick: Kärnten (6.2.), Salzburg (26.2.), Steiermark (12.3.), Oberösterreich (17.4.), Niederösterreich (27.3.), Tirol (8.5.), Vorarlberg (9.5.), Burgenland (28.5.), Wien (11.6.), jeweils 18.00 Uhr.

Alle Infos zur Roadshow und die Anmeldung finden Sie unter: www.jungewirtschaft.at/roadshow

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